Mittelbayerische Zeitung: Geschichtsklitterung
ID: 573359
Dresdens Feuersturm-Inferno gehört zu den schlimmsten
Katastrophen, die Menschen einander angetan haben. Solche
apokalyptischen Ereignisse werden gern vereinnahmt: Erst von den
Nazis, die "die Barbarei gegen die Zivilisation" nutzten, um neuen
Mut für den Endsieg - "Halten bis zum Letzten!" zu mobilisieren. Von
der DDR: "Stalin hat nie Städte angegriffen" und nun wieder
ausgerechnet von der extremen Rechten, die gern vom "Dresdner
Holocaust" spricht. Niemand will die grauenhaften Geschehnisse
verharmlosen. Aber diese Art von Geschichtsklitterung lassen sich die
Dresdner nicht gefallen. Wer hat denn dieses Inferno vom Zaune
gebrochen? Man darf Warschau, Rotterdam und Coventry, Plymouth,
London und Stalingrad nicht gegen deutsche Opfer aufrechnen. Es zählt
nur die achtungsvolle Erinnerung an alle Opfer - also auch an die,
die wir auf dem Gewissen haben. Die Demonstranten beider Seiten
sollten zur wiederaufgebauten Frauenkirche hinaufschauen: Das goldene
Kuppelkreuz haben die Einwohner von Coventry gespendet.
Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.02.2012 - 19:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 573359
Anzahl Zeichen: 1339
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Regensburg
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 207 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mittelbayerische Zeitung: Geschichtsklitterung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mittelbayerische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zukunft geMAInsam gestalten, so hatten die DGB-Gewerkschaften den gestrigen Tag der Arbeit, nun ja nicht besonders originell, überschrieben. Das fade Motto täuscht freilich nicht darüber hinweg, dass die Gewerkschaften hierzulande vor riesigen Herausforderungen stehen. Nach zweieinhalb Jahren C
Als Ministerin untragbar Anne Spiegel hat mit ihrem Verhalten nach der Flutkatastrophe an der Ahr ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Notfalls muss der Kanzler sie rauswerfen. Von Reinhard Zweigler ...
Was waren die Beileidsbekundungen der heutigen Bundesfamilienministerin Anne Spiegel von den Grünen eigentlich wert, die den Hochwasseropfern an der Ahr Betroffenheit bekundete? Ihr sei das Herz schwer und die Trauer lasse sie nicht los, sagte sie zu Beginn der Katastrophe. Doch kurz darauf packt
Die Impfpflicht macht Sinn / Gerade weil viele in der gefährdeten Generation Ü60 noch keine Impfung haben, könnte gesetzlicher Druck Unentschlossene zu dem Pieks bewegen. / Von Reinhard Zweigler ...
Es ist schon seltsam, wie schnell das Drama des Ukraine-Krieges das Aufregerthema der vergangenen zwei Jahre in den Hintergrund gedrängt hat. Corona - war da noch was? Gefühlt ist die Pandemie doch schon vorbei, trotz hoher Infektionszahlen. Die in vielen Bundesländern vollzogenen Lockerungen,
Weitere Mitteilungen von Mittelbayerische Zeitung
Berliner Zeitung: Kommentar zu denÜberschüssen der Kassenüberschüsse ...
Statt das Geld nun flugs auszugeben, im Gesundheitssystem oder per Rückzahlung an die Mitglieder, wäre es besser, die finanzielle Stabilität der gesetzlichen Krankenkassen langfristig zu sichern. Allzu leicht wird vergessen, dass noch 2009 und 2010 hektisch mit Steuerzuschüssen, Sparmaßnah
Berliner Zeitung: Kommentar zur Acta-gewendeten Justizministerin ...
Der Erfolg der Piratenpartei in Berlin hat Union, SPD, Grüne, Linke und FDP in Aufruhr versetzt. Diese Angst sitzt inzwischen dermaßen tief, dass sich jetzt mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) ausgerechnet die Bundesministerin an die Spitze der Acta-Gegner stellt, diejenige, die das A
Cinema for Peace: Beerfeltz übergibt Scheck an die UNHCR-Sonderbotschafterin Angelina Jolie ...
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert mit einer Million Dollar den Aufbau von dauerhaften Unterkünften für besonders bedürftige Bewohner des Flüchtlingslagers Splaviste in der bosnischen Gemeinde Gorazde durch das Flücht
Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder) zu Entschädigungsforderungen an Polen und Tschechien: ...
Wieder einmal erhebt eine Organisation aus dem rechten Spektrum Entschädigungsforderungen an unsere Nachbarländer Polen und Tschechien. Die Argumentation, dass die Deutschen, die schon so viel für die Juden, Zwangsarbeiter und andere Opfer des Krieges bezahlt haben, doch auch mal an ihre eigen




