WAZ: Es reicht, Herr Präsident! Kommentar von Lutz Heuken
ID: 576265
verabschieden, hat Christian Wulff längst verpasst. Und jetzt will
der Staatsanwalt gegen den Bundespräsidenten ermitteln - ein
einmaliger Vorgang. Wie immer das Verfahren ausgeht - die Affäre
Wulff erschüttert das Ansehen des Staates nach innen und das Renommee
Deutschlands nach außen. Dabei gilt natürlich auch für den
Bundespräsidenten die Unschuldsvermutung. Und natürlich besteht die
gute Chance, dass von all den kleinen und großen Abstaubereien am
Ende juristisch nichts übrig bleibt. Es kann sein, dass sein
undurchsichtiger Hauskredit, seine Auf-Lau-Urlaube bei reichen
Freunden aus der Wirtschaft juristisch nicht greifbar sind. Aber: Was
sollen wir mit einem Bundespräsidenten, der sich nur noch mit
juristischen Finten und teuren Anwälten an der Macht hält? Nein: Ein
Christian Wulff ist kein Silvio Berlusconi. Konnte der italienische
Macho-Ministerpräsident lange Zeit darauf setzen, dass ihm seine
ständigen Eskapaden verziehen werden, so muss der nette Herr Wulff
damit rechnen, dass ihm jede weitere Ausrede, jeder Winkelzug, der
jetzt noch folgt, als das ausgelegt wird, was es ist: als schäbiges
Klammern an Amt und Privilegien. Auch wenn es für einen Rückzug in
Würde schon zu spät ist: Herr Wulff, gehen Sie! Tun Sie es sich und
den Deutschen nicht weiter an.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.02.2012 - 21:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 576265
Anzahl Zeichen: 1644
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 209 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Es reicht, Herr Präsident! Kommentar von Lutz Heuken"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Mitteldeutsche Zeitung: Ströbele fordert Wulff-Rücktritt ...
Halle. Der grüne Bundestagsabgeordnete Christian Ströbele hat den Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff gefordert. "Es reicht jetzt", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe). "Die Vorstellung, dass der Bundespräsident
WAZ: Krankenhaus macht krank. Kommentar von Petra Koruhn ...
Ärzte sprechen gerne von Hightech-Medizin, von dem, was alles machbar ist. Doch wenn man die Dame mit den Hüftproblemen hört, ist man sich nicht mehr so sicher: "Bloß nicht ins Krankenhaus. Kommst du kranker wieder raus." Man würde sie gerne umstimmen. Ihr sagen, dass Deutschland Ã
Westfalenpost: Kommentar zu Bildung/Erziehung/Landesregierung/Die rot-grünen Eckpunkte zur "Schule für alle"/Auf die Details kommt es an/Von Rudi Pistilli ...
Das Eckpunktepapier der Landesregierung zur "Schule für alle" ist gut gemeint, ein erster Schritt, mehr aber eben nicht. Zu verwaschen, zu schwammig sind die auf 14 Seiten zusammengefassten Formulierungen, wie man flächendeckend gemeinsames Lernen von behinderten und nicht behinderte
Westfalenpost: Kommentar zu Energie/Strom/Profitgier sorgt für Stromengpässe/Preispoker gegen die Versorgungssicherheit/Von Torsten Berninghaus ...
Nicht die extreme Kälte, nicht der zunehmende Energiebedarf und auch nicht die Energiewende haben Deutschland an den Rand eines energetischen Zusammenbruchs gebracht. Vielmehr waren es möglicherweise gierige Stromhändler, die in den eiskalten Februartagen gegen Regelleistung und Kaltreserve z




