Mitteldeutsche Zeitung: Bundespräsident
FDP-Abgeordneter Lotter: Wulffs Rücktritt erfolgte ohne ehrliche Einsicht
ID: 577065
Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff als verspätet und
unehrlich kritisiert. "Der Respekt fällt mir schwer, da der Rücktritt
zu spät und spürbar ohne ehrliche Einsicht erfolgt ist", sagte er der
in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe).
"Das Bekenntnis zur Integration erscheint vor diesem Hintergrund als
politische Folklore, mit der Herr Wulff versucht, eine manch
unwürdige Facette kaschierende Fassade aufzubauen. Für mich handelt
es sich um den Versuch, in einer von ihm verantworteten Situation der
Unwürde ein politisches Vermächtnis zu konstruieren, das die Ursachen
für sein Scheitern im Amt kaschieren soll. Damit wird dem dringenden
Anliegen der Integration, so wie sie mir am Herzen liegt, ein
Bärendienst erwiesen. Insofern: Bedauern über seinen Rücktritt
verspüre ich nicht - aber doch Erleichterung." Lotter hatte Wulff in
der Vergangenheit mehrmals zum Rücktritt aufgefordert.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.02.2012 - 02:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 577065
Anzahl Zeichen: 1213
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 447 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: Bundespräsident
FDP-Abgeordneter Lotter: Wulffs Rücktritt erfolgte ohne ehrliche Einsicht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht möchte Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Sven Schulze (CDU) durch eine überparteiliche, namentlich nicht benannte Person ablösen. Zu ihren Anforderungen sagte sie der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe): "Der Regierungschef sol
BSW-Bundesvorstand setzt Kreisvorsitzenden in Sachsen-Anhalt ab ...
Im Streit zwischen zwei verfeindeten Parteiflügeln in Sachsen-Anhalt greift die BSW-Bundesspitze durch. Der Co-Vorsitzende des Kreisverbands Sachsen-Anhalt Ost, Florian Thomas, wurde seines Amtes enthoben. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Wochenendausgabe) unter Beruf
Sachsen-Anhalts Innenministerin Zieschang in Sorge wegen Schnell-Radikalisierung durch Social Media ...
Die sachsen-anhaltische Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) sieht große Online-Reichweiten für Gewaltaufrufe als Gefahr für die innere Sicherheit. "Gewaltverherrlichende Bilder und Videos haben in sozialen Medien ein unglaubliches Verbreitungspotenzial", sagte Zieschang der in Halle
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
Mitteldeutsche Zeitung: Bundespräsident FDP-Ostbeauftragter Kurth favorisiert Joachim Gauck als Wulff-Nachfolger ...
Der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für den Aufbau Ost, Patrick Kurth, hat sich für den ehemaligen Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde, Joachim Gauck, als Bundespräsidenten ausgesprochen. "Ich finde Joachim Gauck als Kandidaten sehr sympathisch", sagte er der in Halle erscheine
Mitteldeutsche Zeitung: Bundespräsident Bundesregierung wird Ehrensold für Wulff zustimmen ...
Die Bundesregierung wird der Zahlung eines Ehrensoldes für den zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff zustimmen. Das teilte ein Kabinettsmitglied der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe) mit. Der Sold von 199000 Euro pro Jahr stehe Wulff rech
Mittelbayerische Zeitung: Leerstelle in Bellevue ...
Von Christian Kucznierz Es heißt, am Ende stürze man nicht über die Affäre selbst, sondern über das, was man über sie sagt. Christian Wulff ist gestürzt über das, was er nicht gesagt hat. Oder was er erst zu spät gesagt hat. Am Ende war es eine Jagd auf den Bundespräsidenten, das ist
Schwäbische Zeitung: Durch Wort und Tat überzeugen - Leitartikel ...
Es geht um das höchste Staatsamt, dennoch sei gestattet: Aller guten Dinge sind drei. Innerhalb von nur zwei Jahren gibt es den dritten Bundespräsidenten. Angela Merkel lag zweimal kolossal daneben, sie ist gut beraten, jetzt einen Kandidaten zu küren, der parteiübergreifend Zustimmung findet




