Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Benzinpreise
Hausaufgaben machen
STEFAN SCHELP
ID: 579695
Benzinpreis zu reagieren. Die beliebteste: Schimpfen. Schimpfen.
Nochmal schimpfen. Hat man dem Ärger Luft gemacht, sinkt der
Blutdruck. Das ist gut für die Gesundheit. Das Autofahren wird
dadurch aber auch nicht günstiger. Man kann die Erhöhung der
Pendlerpauschale fordern. Das senkt zwar nicht den Spritpreis, sorgt
aber wenigstens für Geldeingang auf dem Konto. Man kann auch wieder
nach dem Kartellamt rufen, weil einmal mehr alle Konzerne in
unschöner Eintracht die Preise in die Höhe getrieben haben.
Allerdings hat sich das Kartellamt bereits drei Jahre lang den
Spritmarkt angesehen. Ergebnis: Er wird von fünf Multis beherrscht.
Das wussten wir schon. Und dass die Sprit-Multis sich nicht
absprechen müssen, ist auch klar. Sie brauchen ja nur ihren Pächtern
den Auftrag zu erteilen, beim Tankstellen-Nachbarn abzuschreiben.
Aber das Kartellamt hat mit seiner Studie das Bundesministerium für
Wirtschaft aufgefordert, dafür zu sorgen, dass die Allmacht der fünf
Großen bröckelt. Davon, dass das Ministerium daraufhin tätig geworden
sei, hat allerdings niemand etwas gehört. Da hat die Politik schlicht
ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Ob das daran liegt, dass der Staat
kräftig mitverdient am hohen Benzinpreis?
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.02.2012 - 19:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 579695
Anzahl Zeichen: 1552
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 268 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Benzinpreise
Hausaufgaben machen
STEFAN SCHELP"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Verdi-Chef sieht Angriff auf alle Bereiche des Sozialstaats ...
Bielefeld. Der Chef der Vereinigten Dienstleistungsgesellschaft Verdi, Franke Werneke, warnt davor, Reformen auf dem Rücken der Beschäftigten durchzusetzen. "Es gibt gerade einen Angriff auf praktisch alle Bereiche des Sozialstaats - auf Arbeitnehmerrechte, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: CSU-Aschermittwoch in Passau Kreide gefressen RALF MÜLLER, PASSAU ...
Das war schon ein etwas eigenartiger CSU-Aschermittwoch in Passau, der 60. Nein, ein Flop war es nicht, nur eben anders als all die Jahre zuvor: Zwei Elder Statesmen traten da auf: Der eine kommissarisches Staatsoberhaupt und der andere Ehrenvorsitzende und nach eigenen Angaben "nicht mehr
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Bericht zum Mammografie-Screening Erfolgsmodell PETER STUCKHARD ...
Das Screening-Programm, das in unserem Bundesland und der Region OWL sehr früh umgesetzt worden ist, ist offenbar ein Erfolgsmodell. Weil die Krankheit Brustkrebs bei mehr Frauen als vordem so frühzeitig entdeckt wird, dass sie heilbar ist. Das heißt, viele Frauen, denen der Tumor oder seine
Westfalen-Blatt: Die Deutsche Bahn wirbt verstärkt ehemalige Zeitsoldaten an. Der Konzern sucht dringend Fach- und Führungskräfte. ...
Die Bundeswehr soll von 250 000 auf bis zu 185 000 Soldaten schrumpfen. Die Deutsche Bahn (DB) will jährlich 5000 bis 7000 Mitarbeiter einstellen oder ausbilden. Die DB plant daher, freie Stellen verstärkt mit ehemaligen Zeitsoldaten zu besetzen. Das berichtet das Bielefelder Westfalen-Blatt (
Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu Afghanistan/Koran-Verbrennung ...
Der Aufschrei der Muslime, vor allem in Afghanistan, war groß, als vor einem Jahr ein Pastor in Florida öffentlich einen Koran verbrannte. Dutzende Menschen starben bei gewaltsamen Protesten. Und als wäre dies alles nicht geschehen, verbrennen jetzt US-Soldaten Koran-Exemplare aus einer GefÃ




