WDR-Hörfunkdirektor Schmitz bekräftigt Willen zu Programmänderungen bei WDR 3
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bekräftigt, dass es bei den geplanten WDR 3-Programmänderungen nicht
darum gehe, Kosten zu sparen oder Personal abzubauen. In der WDR
5-Sendung "Funkhaus Wallrafplatz", die auch im Kulturradio WDR 3
ausgestrahlt wurde, antwortete Schmitz am Samstagmorgen auf
entsprechende Hörerfragen: "Es geht definitiv nicht um
Kostenersparnis. Kulturprogramme müssen sich verändern, weil sich die
Medienlandschaft ändert und weil sich Mediennutzung ändert". Das
Kulturradio sei zwar nicht auf Quote angewiesen, dennoch müssten die
Programmmacher immer den Ehrgeiz haben, möglichst viele Menschen zu
erreichen. Das gelte auch für "sperrige Themen", die es weiterhin bei
WDR 3 geben werde, die aber "zugänglich" sein müssten, und zwar nicht
nur für Hörerinnen und Hörer mit Hochschulabschluss. WDR 3 werde auch
bei der Musikvermittlung, bei der es in Europa führend sei, nicht
nachlassen, sagte Schmitz.
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, Olaf Zimmermann,
sagte in derselben Sendung, es sei wichtig, auch junge Menschen, die
heute 1LIVE hörten, für die Kulturprogramme WDR 3 und WDR 5 zu
gewinnen. Man müsse einen "vernünftigen Mittelweg" finden und
rechtzeitig schauen, wie man jüngere Menschen mitnehmen könne.
"Deshalb sind Reformen im Kulturbereich immer notwendig", sagte
Zimmermann.
Die Sendung "Funkhaus Wallrafplatz" kann auf der Download-Seite
des WDR-Hörfunks unter
www.wdr.de/radio/home/podcasts/wdr5_podcast.phtml heruntergeladen
werden.
Pressekontakt:
Uwe-Jens Lindner
WDR Presse und Information
Telefon 0173/5469044
uwe-jens.lindner@wdr.de
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Datum: 14.04.2012 - 13:43 Uhr
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