EU verschleppt wirksame Bankenregulierung
ID: 630642
EU verschleppt wirksame Bankenregulierung
"Der Kompromissvorschlag der EU-Finanzminister zur Bankenregulierung ist ungenügend. Wenn die privaten Großbanken nicht vergesellschaftet und streng reguliert werden, ist auch eine Kernkapitalquote von maximal sieben oder zwölf Prozent nicht ausreichend", erklärt Sahra Wagenknecht zum Sondertreffen der EU-Finanzminister zur Bankenregulierung. "Hier soll lediglich Regulierung vorgetäuscht werden. In Wirklichkeit will Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble mit dem Kompromissvorschlag die Profitinteressen von Finanzkonzernen wie der Deutschen Bank sichern." Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:
"Ohne Vergesellschaftung der privaten Großbanken bleiben zwei Probleme unlösbar: Erstens können Banken die höhere Kernkapitalquote auch durch eine Reduzierung ihrer Kreditvergabe erreichen, was zu einer Kreditklemme führt und der Konjunktur schadet. Zweitens bleiben den Banken durch Verbriefungen und Auslagerungen genügend Möglichkeiten, erhebliche Kreditrisiken für die nächste Finanzkrise zu produzieren.
DIE LINKE fordert deshalb die Vergesellschaftung der privaten Großbanken und eine strenge Regulierung der gesamten Finanzbranche. Dazu gehört auch, dass schädliche Spekulationsinstrumente, wie Leerverkäufe oder der außerbörsliche Handel, generell verboten werden."
F.d.R. Christian Posselt $K
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 03.05.2012 - 18:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 630642
Anzahl Zeichen: 1902
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 340 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"EU verschleppt wirksame Bankenregulierung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
Tag der Pressefreiheit ist für uns Mahnung ...
Erschütternde Zahlen für 2012 Am heutigen Donnerstag wird der Internationale Tag der Pressefreiheit begangen. Dazu erklärt der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Börnsen (Bönstrup): "Das jährliche Barometer der Organisation Reporter ohne
Gutachten zur Postwurfsendung FDP-Bundestagsfraktion - Düker: Kampagne verletzt eindeutig Chancengleichheit für Parteien im Wahlkampf ...
Die Grünen NRW haben am Mittag das Gutachten zur aktuellen Postwurfsendung der FDP-Bundestagsfraktion vorgestellt. Das Gutachten, das von dem Staats- und Parteienrechtler Prof. Dr. Martin Morlok von der Heinrich-Heine-Universität erstellt wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass die Kampagne eindeutig
LINKE verlangt Auskunft über ELENA-Nachfolgeprojekte ...
"Bei so viel Unbelehrbarkeit und Ignoranz reibt man sich verwundert die Augen: Nachdem die Bundesregierung im Dezember 2011 kleinlaut ELENA beerdigen musste, strickt sie offenbar munter an Nachfolgeprojekten. Mit Bea, einer verkleinerten Version von ELENA, will beispielsweise die Bundesagentu
Der Tagesspiegel: Ischinger nennt russische Präventivschlagsdrohung "unverantwortlich" ...
Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Ex-Botschafter Wolfgang Ischinger, hat die Präventivschlagsdrohung Russlands im Zusammenhang mit der geplanten Raketenabwehr scharf kritisiert. "Wenn diese Äußerung des russischen Generalstabschefs als Drohung gemeint ist und interpretiert werd




