Freiberufliche Hebammen unterstützen
ID: 631391
Freiberufliche Hebammen unterstützen
Bei Gehaltsverhandlungen deutlich besser stellen
Am 5. Mai findet der Internationale Hebammentag statt. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ingrid Fischbach:
"Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich bereits sehr frühzeitig der Tatsache angenommen, dass freiberufliche Hebammen aufgrund steigender Versicherungsprämien und geringem Verdienst stark unter Druck stehen. Bei einem Jahreseinkommen von durchschnittlich 24.000 Euro und einer für Sommer 2012 zu erwartenden Berufshaftpflichtversicherung von über 4.200 Euro sehen sich viele freiberufliche Hebammen gezwungen, ihren Beruf aufzugeben.
Das vom Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegebene und heute veröffentlichte Gutachten zur "Versorgungs- und Vergütungssituation in der außerklinischen Hebammenhilfe" zeigt auch, dass freiberuflich tätige Hebammen immer häufiger darauf verzichten, ihrer eigentlichen Tätigkeit nachzugehen und den Schwangeren bei der Geburt zu helfen.
Der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist es ein Anliegen, dass Mütter auch weiterhin die Wahl zwischen Geburten zu Hause oder im Krankenhaus haben. Dafür ist der Berufsstand der Hebammen essentielle Voraussetzung. Auf Grundlage des Gutachtens wird die Union gemeinsam mit dem Bundesgesundheitsminister alles daran setzen, die freiberuflichen Hebammen zu unterstützen. Wir fordern den GKV-Spitzenverband eindringlich auf, die freiberuflichen Hebammen bei künftigen Gehaltsverhandlungen mit den Hebammenverbänden deutlich besser zu stellen. Unabdingbar sind aber auch bessere und bezahlbare Versicherungsbedingungen. Wir brauchen eine flächendeckende und wohnortnahe Versorgung für werdende Eltern ? auch im ländlichen Raum."
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
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Datum: 04.05.2012 - 15:30 Uhr
Sprache: Deutsch
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