Bartsch (Linke) bleibt bei Kandidatur für Parteivorsitz / Warnt vor Reduzierung auf Bartsch gegen Lafontaine
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zieht seine Kandidatur für den Parteivorsitz der Linken nicht zurück:
"Ich sehe keinen Grund dafür, meine Kandidatur zurückzuziehen", sagte
der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei im
PHOENIX-Interview. Bartsch möchte aber eine Kampfabstimmung gegen
Oskar Lafontaine vermeiden: "Ich warne vor einer Reduzierung auf
Bartsch gegen Lafontaine. Wir brauchen mehr als diese Zuspitzung, die
medial vielleicht interessant, für uns aber nicht wichtig ist."
Bartsch betonte, er wünsche sich "eine kollektive Führung, in der
alle an einem Strang ziehen".
Die Lösung innerparteilicher Probleme sieht Bartsch als
Voraussetzung für den politischen Erfolg: "Es gab eine zweijährige
Diskussion über Führung. Ja, wir müssen über unsere Probleme
innerhalb der Partei reden. Wenn wir das nicht tun, werden wir aus
der Krise nicht wieder zum Erfolg zurückkehren", so Bartsch.
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Datum: 16.05.2012 - 10:10 Uhr
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