Saarbrücker Zeitung: Bofinger hält Aufmerksamkeit für Sarrazin-Buch für überzogen - "Schon genug Euro-Skeptiker"
ID: 643906
öffentliche Aufmerksamkeit für das neue Buch von Thilo Sarrazin für
stark überzogen. "Die von Sarrazin vertretenen Ansichten sind nicht
neu. Und wenn doch, dann werden krude Zusammenhänge hergestellt",
sagte Bofinger der "Saarbrücker Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe).
Im Übrigen sei die Kritik am Euro kein Tabu-Thema. "Hans-Werner
Sinn oder Hans-Olaf Henkel tun das schon länger und besser", meinte
der Ökonom. "Es gibt genug Euro-Skeptiker, die Ängste vor der
Einheitswährung schüren. Da braucht es keinen Thilo Sarrazin", so
Bofinger.
Die Ansicht Sarrazins, wonach Eurobonds einen deutschen Reflex auf
den Holocaust darstellten, bezeichnete Bofinger als absurd. "Den
Befürwortern von Eurobonds geht es darum, europäische Problemstaaten
von den panischen Finanzmärkten unabhängig zu machen und diesen
Ländern die Möglichkeit zu geben, ihre notwendige Konsolidierung so
zu betreiben, dass sie sich nicht kaputt sparen", erklärte der
Wirtschaftsweise.
Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin
Telefon: 030/226 20 230
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.05.2012 - 04:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 643906
Anzahl Zeichen: 1268
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Saarbrücken
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 275 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Saarbrücker Zeitung: Bofinger hält Aufmerksamkeit für Sarrazin-Buch für überzogen - "Schon genug Euro-Skeptiker""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Saarbrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zum Tag des Lokaljournalismus am Dienstag macht sich die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) für eine Journalismus-Förderung stark. Diese solle unabhängig von staatlicher Einflussnahme sein. Der "Saarbrücker Zeitung" sagte Rehlinger: "Guter Lokaljournalismus i
"Ärgernis" - Ex-ZDK-Präsidentin äußert Verständnis für Kramp-Karrenbauer und kritisiert Nachfolgerin ...
Ex-Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) erhält nach ihrem Austritt aus dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wegen dessen Kritik an der Migrationspolitik der Union Rückendeckung von der früheren Chefin des katholischen Laienverbands. Die Saarländerin Rita Waschb
Ex-Bundesverfassungsrichter unterstützt Merz und nennt Fünf-Punkte-Plan "richtig" ...
Der frühere saarländische Ministerpräsident und ehemalige Bundesverfassungsrichter Peter Müller (CDU) hat das Vorgehen der Union bei der Abstimmung über die Migrations-Anträge im Bundestag verteidigt. Zugleich lobte er den Fünf-Punkte-Plan von CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz, der unter and
Weitere Mitteilungen von Saarbrücker Zeitung
Rheinische Post: Kramp-Karrenbauer fordert regelmäßige Energieministerkonferenz / Energiewende lässt Fragen offen ...
Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat vor dem Bund-Länder-Treffen zur Energiewende eine stärkere Kooperation zwischen den Ländern und regelmäßige Treffen der zuständigen Fachminister gefordert. "Die Länder müssen stärker als bisher kooperieren. Möglic
Rheinische Post: Gröhe wirft Linkspartei Angriff auf deutschen Steuerzahler vor ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den Schulterschluss der deutschen Linkspartei mit der radikalen griechischen Linken Syriza scharf verurteilt. "Sie plant mit den Linksradikalen in Griechenland die Aufkündung der Sparanstrengungen und damit den Angriff auf den deutschen Steuerzahler
Badische Neueste Nachrichten: Normalität ...
Es blieb dem Bundespräsidenten vorbehalten, dem Ereignis jenes rechte Maß zuzuweisen, das manchen offenkundig verloren gegangen war: Der Amtswechsel im Bundesumweltministerium, so meinte Joachim Gauck gestern im Schloss Bellevue, als er Norbert Röttgen formell entließ und Peter Altmaier die E
Lausitzer Rundschau: Der Gescheiterte von der Saar Lafontaine zieht Kandidatur für Linken-Parteivorsitz zurück ...
Immerhin, Oskar Lafontaine hat offenbar begriffen, dass er die Linke nicht mehr befrieden kann. In den letzten Tagen hatten sich die Fronten im Streit um den künftigen Parteivorsitz derart verhärtet, dass auch der vermeintliche Heilsbringer aus dem Saarland zum Problem geworden war. Das spiegel




