Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Bertelsmann-Stiftung
ID: 645983
sind die Kriterien, nach denen die Bertelsmann-Stiftung die
Nachhaltigkeit in der Politik der Staaten beurteilen will. Fehlt da
nicht was? Demokratie? Menschenrechte? Beteiligung der Bevölkerung an
Entscheidungsprozessen? Stiftungschef Gunter Thielen sagt, das sei
kein Zufall. Diktaturen hätten oft einen Effizienzvorteil. Die
Demokratie mache weniger Fehler, aber dafür arbeite sie langsam. Doch
braucht Nachhaltigkeit nicht gerade Zeit? In einer Diktatur ist auch
eine Stiftung auf Zusammenarbeit mit dem System angewiesen. Neutrale
Zahlen? Die gibt es in der Regel nicht. So kann das Regime jede
Entwicklung schön rechnen - anders als dort, wo alles von der
Opposition kontrolliert wird. Sicher ist die Beteiligung der
Bevölkerung an Entscheidungsprozessen auch anders zu regeln als in
einer parlamentarischen Demokratie. Aber so lange es kein besseres
Mitbestimmungsmodell gibt, sollten Demokraten nicht freiwillig den
Rückzug antreten. Nicht zuletzt der arabische Frühling hat gezeigt,
dass Diktaturen vielleicht kurzzeitig effizient sind, aber auf keinen
Fall nachhaltiger.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.05.2012 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 645983
Anzahl Zeichen: 1393
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 245 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Bertelsmann-Stiftung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Mitteldeutsche Zeitung: zu Fiskalpakt ...
Natürlich geht es der Opposition auch darum, der Kanzlerin eins auszuwischen. Wenn sie ihren eigenen Fiskalpakt nicht einmal im eigenen Land ohne Zeitverzug durchbekommt, fördert dies nicht ihre ohnehin angeknackste internationale Reputation. Zu Hause verliert Merkel das Druckmittel, um die A
Mitteldeutsche Zeitung: zu politischen Aspekten des ESC ...
Es sind die Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine und der Eurovision Song Contest in Aserbaidschan, die für Diskussionsstoff sorgen. "Darf man in halbdiktatorisch regierten Ländern Großveranstaltungen wie EM und ESC abhalten, die vor allem den Herrschenden nutzen?" Das ist hie
Rheinische Post: Krise der Linken = Von Eva Quadbeck ...
Der Machtkampf bei den Linken ist nur das Symptom für die schwere Existenzkrise der Partei. Den Linken fehlen schon lange Themen und Sinnstiftung. Vor allem bei den jüngsten Landtagswahlen haben sich auch die Wähler abgewendet. Ihr Wiedereinzug in den Bundestag 2013 ist unwahrscheinlich. Denn
Rheinische Post: Randale in der Bahn = Von Martin Beils ...
Es ist interessant zu erfahren, dass die Deutsche Bahn in den Fans von Hertha BSC besonders vorbildliche Reisende erkannt haben will. Schließlich ist das Staatsunternehmen Trikotsponsor des Hauptstadtklubs. Dass wesentliche Teile der Berliner Anhängerschaft alles andere als Vorbilder sind, ste




