Netzentwicklungsplan löst Hauptproblem schwarz-gelber Energiepolitik nicht

Netzentwicklungsplan löst Hauptproblem schwarz-gelber Energiepolitik nicht

ID: 648853

Netzentwicklungsplan löst Hauptproblem schwarz-gelber Energiepolitik nicht



(pressrelations) -
"Der Netzentwicklungsplan (NEP) kann das Hauptproblem der Energiepolitik der Bundesregierung nicht lösen, die fehlende Koordinierung von Stromerzeugung und Stromnetzen. Diese mangelhafte Abstimmung treibt den Netzausbaubedarf unnötig in die Höhe. Auch die vier Übertragungsnetzbetreiber schreiben im NEP, dass die 'freie Standortwahl von Kraftwerken und ihr freier Einsatz' große Auswirkungen auf den Ausbaubedarf haben", erklärt Johanna Voß, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE und Mitglied im Beirat der Bundesnetzagentur, zur Vorstellung des Netzentwicklungsplans durch die vier Übertragungsnetzbetreiber. Voß weiter:

"Strom aus erneuerbaren Energien sollte am besten dort erzeugt werden, wo er gebraucht wird, auch wenn die Gewinne dann nicht ganz so hoch ausfallen wie bei einer Erzeugung am optimalen Standort. Lastnahe Erzeugung lautet das Stichwort. Deshalb muss die Wahl der Kraftwerkstandorte dringend in die Planung des Netzausbaus einbezogen werden. Um eine sinnvolle Verteilung der Stromerzeugungsanlagen zu erreichen, könnte beispielsweise das Netzentgelt entsprechend dem eingespeisten Strom gezahlt werden, wenn Stromerzeugungsanlagen in einem Versorgungsgebiet installiert werden, in dem jährlich mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird als verbraucht wird.

In Sachen Transparenz lässt der NEP einiges zu wünschen übrig. Nirgendwo findet sich eine Definition von 'Wirtschaftlichkeit', obwohl diese die Grundlage aller Berechnungen bildet. Da stellt sich die Frage, mit welchem Profit für die Stromkonzerne und sich selbst die Übertragungsnetzbetreiber gerechnet haben. Wenn Energieversorgung vor allem der Profitmaximierung dient, bleiben alle anderen Aspekte auf der Strecke. Das ist das Gegenteil einer klugen Energiepolitik."


F.d.R. Christian Posselt

Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801


pressesprecher@linksfraktion.de
www.linksfraktion.deUnternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Dürre Alibi-Liste Mitteldeutsche Zeitung: Linkspartei
Baden-Württemberger  Riexinger kandidiert für den Linkspartei-Vorsitz
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 30.05.2012 - 14:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 648853
Anzahl Zeichen: 2355

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 359 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Netzentwicklungsplan löst Hauptproblem schwarz-gelber Energiepolitik nicht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Demokratiefeindliche Praxis der Bundesregierung endlich vom Tisch ...
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von

Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti

EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer


Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag


Dürre Alibi-Liste ...
Zum Kita-Ausbau-Plan von Familienministerin Kristina Schröder erklärt Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Familienministerin Schröder hinkt dem enormen öffentlichen Druck nun mit einer dürren Liste von Maßnahmen für den Kita-Ausbau hinterher. Auch mit dies

Nach Delfin-Importverbot in der Schweiz Bestandserweiterung durch Delfin-Samenspende? ...
In einer bemerkenswerten Entscheidung hat das Schweizer Parlament gestern einem Importverbot für Wale und Delfine zugestimmt. Für das einzige Delfinarium in der Schweiz im Vergnügungspark Connyland des Kantons Thurgau bedeutet das wohl das Aus der Delfinhaltung. Der politischen Entscheidung gi

"Um unser Überleben zu sichern": Indigene fordern Ratifizierung von Abkommen ...
Der Brief an die britische Regierung stellt den ersten direkten Appell einer Gruppe von Vertetern indigener Völker in dieser Sache dar. Der Aufruf belegt auch die dringende Notwendigkeit eines globalen Rückhalts für das Übereinkommen. Gegenwärtig haben nur 22 Staaten das Abkommen ILO 169 rat

Qualität ist Schwerpunkt beim Ausbau der Kindertagesbetreuung ...
Verlässliche Orte und fürsorgliche Bezugspersonen Die Bundesregierung hat am Mittwoch den von der Bundesfamilienministerin vorgelegten Dritten Zwischenbericht zur Evaluation des Kinderförderungsgesetzes beschlossen. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktio


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z