Das Rentenkonzept des DGB - ein richtiger Schritt
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Das Rentenkonzept des DGB - ein richtiger Schritt
"Das Rentenkonzept des DGB ist ein Schritt in die richtige Richtung, dem aber weitere folgen müssen. Wer morgen eine vernünftige Rente will, muss heute mit dem Dogma der ständigen Beitragssatzsenkung brechen. Es ist allemal besser, heute geringfügig mehr in die Rentenkasse zu zahlen als morgen aufgrund der Rente erst ab 67 drastische Rentenkürzungen und folglich Altersarmut verkraften zu müssen. Das hat der DGB richtig erkannt. Jetzt braucht es auch eine konsequente Umsetzung", begrüßt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, das neue Rentenkonzept des DGB, das durch schrittweise Anhebung des Beitragssatzes die Renten in den kommenden Jahren auf heutigem Niveau sichern will, um Altersarmut für Millionen künftige Ruheständler zu verhindern. Birkwald weiter:
"Folgerichtig wäre es, auch mit der im Rentengesetz vorgesehenen Beitragssatzobergrenze zu brechen. Ein Verzicht auf die von der Bundesregierung geplante Absenkung der Beitragssätze brächte der Rentenpolitik bereits Mittel, mit denen wirksame Dämme gegen die heran rauschende Welle von Altersarmut aufgebaut werden könnten. Das allein wird jedoch nicht reichen: Deshalb fordert DIE LINKE eine steuerfinanzierte und einkommensgeprüfte Solidarische Mindestrente."
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 19.06.2012 - 14:15 Uhr
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