Bildung ist Zukunft: Medien weltweit in der Verantwortung

Bildung ist Zukunft: Medien weltweit in der Verantwortung

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(PresseBox) - Kultur. Bildung. Medien - Zukunft lebenswert gestalten, so lautet das Thema des Deutsche Welle Global Media Forum in Bonn. Die Deutsche UNESCO-Kommission ist Schirmherrin des Kongresses, der am Montag, 25. Juni, beginnt.
An der fünften Auflage der dreitägigen Konferenz nimmt Bundesaußenminister Guido Westerwelle teil. Am Dienstag, 26. Juni, spricht er um 10.30 Uhr zum Thema "Gemeinsam Globalisierung gestalten: Dialog vertiefen, Partnerschaften ausbauen". Auf dem Podium sind an diesem Tag außerdem der ehemalige indonesische Staatspräsident Jusuf Habibie und der Programmdirektor von Al Arabiya, Nakhle El Hage.
Die DW erwartet rund 1.800 Teilnehmer aus 100 Ländern im World Conference Center Bonn. In rund 50 Podiumsdiskussionen und Workshops werden sie drei Tage lang über das Recht auf Bildung und kulturelle Vielfalt, über politische Kultur, globale Ethik und interkulturellen Dialog, über Nachhaltigkeit und neue Methoden des Lernens diskutieren. Mit dabei sind auch der Autor und südafrikanische Apartheidgegner Denis Goldberg, Franz Josef Radermacher, Professor für Informatik an der Universität Ulm und Mitglied des Club of Rome, und die Menschenrechtsaktivistin Theary C. Seng aus Kambodscha.
Bildung als Schlüssel für die Zukunft
DW-Intendant Erik Bettermann: "Medien können ein mächtiges Instrument bei der Verwirklichung des Rechts auf Bildung sein. Sie haben hier eine entscheidende Funktion als Instrument der Aufklärung. Medien stehen weltweit in der Verantwortung."
Bettermann verwies darauf, dass die UNESCO offiziell von weltweit rund 800 Millionen Analphabeten ausgehe. Gleichzeitig erscheine die Welt wie eine globale Informationsgesellschaft, "die uns jederzeit und überall abrufbares Wissen auf Knopfdruck liefert". So unterschiedlich die Voraussetzungen für Menschen in der globalisierten Welt seien: "Erziehung, Kultur und Bildung für alle sind ein Schlüssel zu einem friedlichen Miteinander, zu Entwicklung und interkulturellem Dialog. Hierfür müssen wir nachhaltig weltweit Bewusstsein schaffen, denn Bildung und Wissen sind das Fundament für Meinungsbildung", betonte der Intendant.


Das Deutsche Welle Global Media Forum setzt das Thema Bildung in den Kontext des interkulturellen Dialogs und stellt die Frage nach Rolle und Verantwortung der Medien. "Pressefreiheit, Bildungsqualität und kulturelle Vielfalt sind zentrale Elemente für starke und freie Zivilgesellschaften", so Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission. Bernecker weiter: "Unabhängige Medien spielen mit ihren Bildern und Botschaften weltweit eine wichtige Rolle. Sie können die Ziele der UNESCO wie den Schutz von kultureller Vielfalt und die Verbesserung der Bildungsarbeit wesentlich fördern."
Deutsche Welle Global Media Forum 2012
Zu den Partnern des internationalen Medienkongresses zählen 2012 unter anderem der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), World Catholic Association for Communication (SIGNIS), die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), CARE Deutschland-Luxemburg e.V., die Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO), das Commonwealth of Learning und zahlreiche weitere Organisationen.
Internationaler Blog-Award The Bobs: Preisträger werden am 26. Juni in Bonn ausgezeichnet
Im Rahmen des Kongresses zeichnet die DW am 26. Juni die Gewinner ihres internationalen Weblog-Awards The Bobs aus. Bei der achten Auflage dieses Wettbewerbs wurden Preise in sechs Kategorien und elf Sprachen vergeben. Die DW erwartet in Bonn unter anderem den Exil-Iraner Arash Sigarchi und den Blogger Boukary Konaté aus Mali.
Das Deutsche Welle Global Media Forum 2012 steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. Mitveranstalter ist die Stiftung Internationale Begegnung der Sparkasse in Bonn. Unterstützt wird die Konferenz zudem vom Auswärtigen Amt, dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn, DHL, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung.
www.dw-gmf.de

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Datum: 21.06.2012 - 14:36 Uhr
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