NABU begrüßt Einigung zur Solarförderung im Vermittlungsausschuss
ID: 669136
die Ergebnisse von Mittwochabend aus der letzten Sitzung des
Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat vor der
parlamentarischen Sommerpause:
"Durch den Einsatz von Bundesumweltminister Peter Altmaier ist es
gelungen, für die nächsten Jahre wieder eine verlässliche Perspektive
für die Förderung der Photovoltaik in Deutschland herzustellen. Der
Kompromiss wird deutliche Kostenentlastungen für die Energiewende
bringen, ohne den weiteren Ausbau der Solarenergie abzuwürgen.
Allerdings bleibt die Bundesregierung die Antwort schuldig, wie die
Photovoltaiknutzung ins Energiesystem eingebunden werden soll, wenn
sie nach 2020 deutlich mehr als zehn Prozent zur Stromversorgung in
Deutschland beitragen soll."
Dagegen sei das endlose Gefeilsche der Bundesländer um eine
finanzielle Kompensation für die geplanten Steueranreize zur
energetischen Gebäudesanierung ein Trauerspiel für die Energiewende
in Deutschland. Wer sein Haus vorbildlich auf einen hohen
energetischen Standard modernisiere, müsse davon endlich auch
steuerlich profitieren. Stattdessen werden die dringend notwendigen
Investitionen zurückgestellt, weil die unerträgliche Hängepartie im
Vermittlungsausschuss weitergeht.
"Bei der überraschend erzielten Einigung zum so genannten
CCS-Gesetz für die Abscheidung und Deponierung von Kohlendioxid im
geologischen Untergrund bleibt unklar, wofür die Technologie
eigentlich in Deutschland gebraucht wird. Die gesetzlichen
Sicherheitsanforderungen und Haftungsregeln sind weiterhin
unzureichend. Mögliche Partner für Demonstrationsvorhaben, zum
Beispiel für mehr Klimaschutz in der Industrie, sind nicht in Sicht.
Und wenn CCS nur dazu dienen soll, den umweltschädlichen
Braunkohletagebau fortsetzen zu können, wird es auch keine
öffentliche Akzeptanz für die Vorhaben geben", so
NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.
Im Internet zu finden unter www.NABU.de
Originaltext vom NABU
Pressekontakt:
Carsten Wachholz, NABU-Energieexperte, mobil: 0172-4179727
NABU-Pressestelle, Telefon: 0 30.28 49 84-1510, -1722, -1952
Telefax: 0 30.28 49 84-2500, E-Mail: Presse@NABU.de
Redaktion: Kathrin Klinkusch, Britta Hennigs, Iris Barthel
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.06.2012 - 09:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 669136
Anzahl Zeichen: 2554
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Umweltpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 289 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"NABU begrüßt Einigung zur Solarförderung im Vermittlungsausschuss"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
NABU (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Berlin (voices) Jörg-Andreas Krüger, Präsident (NABU-Bundesverband) zum Themen-Impuls: „3 Wege, wie Unternehmen Nachhaltigkeit neu definieren". Pressekontakt: Jérôme Lombard Pressesprecher Jerome.Lombard@NABU.de Copyright: NABU / Die Verwendung dieses Videos für redaktionelle Zwe
Kuck mal, wer da an der Nessel knabbert - Der NABU will wissen, welche Raupen an Brennnesseln zu finden sind ...
Bei Brennnesseln denken die meisten Menschen an Unkraut und juckende Quaddeln auf der Haut. Die Pflanze hat ein schlechtes Image und wird darum aus vielen Gärten verbannt. "Das ist schade, denn die Brennnessel ist für viele Schmetterlingsraupen eine wichtige Futterpflanze", sagt NABU-Ins
Mehr als eine halbe Million Menschen stellen sich gegen den Abbau von Umweltgesetzen / NABU-Präsident Krüger: Wer Umweltstandards abbaut, ignoriert die Interessen der Bevölkerung ...
Mehr als eine halbe Million Menschen europaweit fordern: Hände weg von unserer Natur! Mit ihrer Unterstützung der Kampagne "Hands Off Nature" senden sie ein deutliches Signal an die EU-Politik: Naturschutz darf nicht dem politischen Druck einzelner Lobbyinteressen geopfert werden. "
Weitere Mitteilungen von NABU
NABU-Präsident Olaf Tschimpke zum Ausgang des Rio+20-Gipfels: "EU braucht neue Strategie, wenn sie weltweit noch Einfluss nehmen will" ...
Mit Blick auf den enttäuschenden Ausgang des UN-Gipfels Rio +20 in Brasilien kommentiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke das Ergebnis: "Der Umweltgipfel ist am Ende weit unter dem Niveau dessen geblieben, was angesichts des dramatischen Zustandes der Erde notwendig gewesen wäre. Wie de
Info: Bundesweiter Protest gegenÖlförderung in der Arktis / Greenpeace-Aktivisten sammeln morgen Unterschriften für den Schutz der Arktis ...
22.6.2012 - "Gemeinsam für den Schutz der Arktis" - unter diesem Motto rufen morgen Ehrenamtliche von Greenpeace bundesweit in 65 Städten dazu auf, sich für die Rettung dieser einzigartigen Region stark zu machen. Unter anderem in Berlin, Hamburg und München können Bürgerinnen un
NABU: UN-Erdgipfel muss Weichen für nachhaltiges Wirtschaften stellen - Tschimpke: Deutschland hat Vorbildfunktion bei Gestaltung einer "Green Economy" ...
Vom 20. bis 22. Juni, 20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel der Vereinten Nationen im Jahr 1992, findet in Rio de Janeiro erneut ein Weltgipfel zur Nachhaltigen Entwicklung statt. NABU-Präsident Olaf Tschimpke nimmt in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Rates für Nachhaltige E
NABU: Rösler will geltendes Naturschutzrecht für die Energiewende aussetzen ...
NABU-Präsident Olaf Tschimpke hält die aktuellen Vorschläge von Bundeswirtschaftsminister Rösler zur Aufweichung des geltenden Naturschutzrechts beim Netzausbau für weltfremd und inakzeptabel: "Minister Rösler will mit der Aushebelung geltenden Rechts - seien es die europäischen N




