Gysi (Linke) zu ESM: Wahlrecht der Bürger eingeschränkt/ Gauck sollte nicht vor endgültiger Entscheidung in Karlsruhe unterschreiben
ID: 671585
einer Beschneidung der Rechte der Bürger durch den vom Bundestag
beschlossenen ESM-Vertrag: "Der Vertrag schränkt die
Handlungsfähigkeit des Bundestages ein. Wenn ich die Rechte des
Bundestages einschränke, schränke ich auch das Wahlrecht der
Bürgerinnen und Bürger ein", so Gysi im PHOENIX-Interview. Dies müsse
vom Bundesverfassungsgericht geprüft werden. Gysi zeigte sich
hoffnungsvoll, dass die Beschlüsse zum ESM nicht unmittelbar wirksam
würden. "Spannend wird, ob das Bundesverfassungsgericht mit dem
Bundespräsidenten Übereinstimmung herstellt und sagt, bevor über die
Organklage und die Verfassungsbeschwerden nicht entschieden ist,
solange werde auch nicht unterschrieben." Sollten sie sich nicht
verständigen, dann müsste das Bundesverfassungsgericht eine
einstweilige Anordnung erlassen, dass beide Verträge nicht
unterschrieben werden dürften, so Gysi bei PHOENIX.
Pressekontakt:
PHOENIX-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 190
Fax: 0228 / 9584 198
pressestelle@phoenix.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.07.2012 - 10:28 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 671585
Anzahl Zeichen: 1211
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bonn/ Eisleben
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 201 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gysi (Linke) zu ESM: Wahlrecht der Bürger eingeschränkt/ Gauck sollte nicht vor endgültiger Entscheidung in Karlsruhe unterschreiben"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
PHOENIX (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) wollte mit ihrer Kampfkandidatur auf dem Bundesparteitag der Liberalen eine Annäherung der Partei an die AfD verhindern. Mit ihrem Ergebnis von 40 Prozent sei sie zufrieden, sagte sie im Interview mit dem Fernsehsender phoenix. "Weil diese 40 Prozent sind wi
Wolfgang Kubicki (FDP) -"Es wird keinerlei Zusammenarbeit mit der AfD geben." ...
Beim Bundesparteitag der FDP in Berlin hat sich der neu gewählte Vorsitzende Wolfgang Kubicki zur Diskussion um die Brandmauer zur AfD geäußert. Im phoenix-Interview sagte er: "Wir sollten nicht so viel über die AfD reden, weil wir es denen erlauben, nicht in der Sache gestellt zu werden, s
Konstantin Kuhle (FDP): FDP dürfe nicht "zum Steigbügelhalter irgendwelcher AfD-Regierungsbeteiligungen" werden ...
Konstantin Kuhle (FDP) kritisiert Annäherungsversuche seiner Partei zur AfD. Der frühere Bundestagsabgeordnete der Liberalen sagte beim Bundesparteitag der FDP in Berlin gegenüber dem Fernsehsender phoenix: "Ich habe mich in den letzten Tagen schon so ein bisschen darüber gewundert, wenn da
Weitere Mitteilungen von PHOENIX
Das Erste, Montag, 2. Juli 2012, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
7.05 Uhr, Jürgen Trittin, Bündnis 90/Die Grünen, Thema: Euro-Rettungsschirm 8.05 Uhr, Guido Westerwelle, FDP, Außenminister, Thema: Euro-Rettungsschirm 8.35 Uhr, Peter Gauweiler, CSU, Thema: Euro-Rettungsschirm Pressekontakt: WDR Presse und Information, Kristina Bausch, Tel. 0221-22
Neue OZ: Kommentar zu Zypern/ EU-Ratspräsidentschaft ...
Noch eine Bürde in schweren Zeiten Ausgerechnet Zypern. Die EU-Ratspräsidentschaft der Inselrepublik ist eine weitere Bürde in ohnehin schweren Zeiten. Denn die Zyprer mussten, nachdem sie über Jahrzehnte stetig wachsenden Wohlstand genossen hatten, vor wenigen Tagen selbst Gelder beim R
Weser-Kurier:Über Ägyptens neuen Staatschef Mursi schreibt der "Weser-Kurier" in seiner Ausgabe vom 2. Juli 2012: ...
Der Anfang war schon nicht schlecht. Mohamed Mursi scheint es ernst mit dem Vorsatz, ein Bürgerpräsident sein zu wollen. Zähneknirschend gab er zwar dem Diktat der Militärs nach, seinen Amtseid im Verfassungsgericht zu schwören. Aber am Abend zuvor hatte er seine eigene Show am Tahrir. Der P
Weser-Kurier:Über Zyperns EU-Präsidentschaft schreibt der "Weser-Kurier" in seiner Ausgabe vom 2. Juli 2012: ...
Das Prädikat historisch hat Zyperns EU-Vorsitz schon verdient, bevor er richtig beginnt: im negativen Sinne. Denn der Inselstaat soll die Gemeinschaft führen, obwohl er selbst Euro-Rettungshilfen zum Überleben braucht. Das hat es noch nie gegeben. Ausgerechnet ein Ertrinkender muss die Währu




