Lausitzer Rundschau: Verlässlichkeit fehlt
Zum neuen Streit über die Familienpolitik
ID: 673136
einfach nur umlegen muss, damit junge Paare sich wie
selbstverständlich für Kinder entscheiden. Wer das glaubt oder
verspricht, der hat sich weit entfernt von der Lebenswirklichkeit.
Umso wichtiger ist es, dass sich begleitende Familienpolitik auch als
verlässlich erweist. Genau daran hapert es: Speziell auf diesem
Polit-Feld werden immer noch zu oft ideologische Grabenkämpfe
ausgetragen, die junge Menschen verunsichern und sie nicht zur
Familiengründung motivieren. Jetzt gerät also mal wieder das
Elterngeld ins Visier. Die Debatte über Sinn und Zweck wird geführt,
seit Ursula von der Leyen als Ministerin die Leistung vor fünf Jahren
eingeführt hat. Dass ausgerechnet diejenigen erneut das Fass
aufmachen, die mit dem Betreuungsgeld eine weitere, milliardenschwere
Finanzspritze auf den Weg gebracht haben, ist verwunderlich. Die
Kritik am Elterngeld wird dadurch nicht überzeugender. Sicher, ein
Hauptziel, dass mehr Kinder in Deutschland geboren werden, hat das
Elterngeld verfehlt. Aber es war ohnehin falsch zu glauben, allein
mit dieser Maßnahme die Geburtenrate erhöhen zu können. Paare
benötigen parallel gute Rahmenbedingungen, das fängt beim
Betreuungsangebot an und hört bei Arbeitgebern auf, die es für
selbstverständlich erachten, dass Mitarbeiter Vätermonate nehmen.
Wenn es auch in diesen Bereichen stimmt, werden sich mehr junge
Menschen für Kinder entscheiden. Das Elterngeld allein ist kein
Allheilmittel. Aber es hat die Gesellschaft positiv verändert.
Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau
Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.07.2012 - 21:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 673136
Anzahl Zeichen: 1853
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Cottbus
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 329 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lausitzer Rundschau: Verlässlichkeit fehlt
Zum neuen Streit über die Familienpolitik"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Lausitzer Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es ist übertrieben, Restaurantbesuche in der Corona-Pandemie noch stärker zu beschränken - indem wie jetzt in Sachsen und Brandenburg Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Schnelltest vorweisen müssen. 2G plus bevorzugt die Geboosterten vor jenen Erwachsenen beim Essen gehen, die
Fehlende Lobby für die Lausitz? - Zu den Abgeordneten in Bundestagsausschüssen ...
Für die Lausitz wird es ernst im Strukturwandel. Wichtige Entscheidungen zum Kohle-Ausstieg, aber auch zur Verteilung der zugesagten Milliarden-Zahlungen zur Anpassung des Wandels stehen an. Ein wichtiges Wort spricht dabei der Bundestag mit. Die entsprechenden Gesetze müssen dort verabschiedet
Sachsens neue Bürgerlichkeit - zum Regierungsbündnis in Corona-Zeiten ...
Meißen wird gern als die Wiege Sachsens bezeichnet. Aktuell hat der Kreis rund um die alte Bischofsstadt an der Elbe einen traurigen Rekord zu vermelden. Mit 2328,1 führt er die Inzidenz-Statistik an, dicht gefolgt vom benachbarten Mittelsachsen mit 2099,4. Das sind erschreckend hohe Zahlen, fü
Weitere Mitteilungen von Lausitzer Rundschau
Schwäbische Zeitung: Verantwortung geht anders - Kommentar ...
Wer täglich mit der Scheidung droht, wird von seinem Partner kaum noch ernst genommen. Horst Seehofer sollte das bedenken, wenn er jetzt zum wiederholten Mal ein Ende der Koalition an die Wand malt. Diesmal nicht wegen des Betreuungsgeldes, sondern wegen der Europapolitik der Kanzlerin. Dabei w
Lausitzer Rundschau: Und immer wieder England Der britische Premier, der Euro und die Schuldenkrise ...
Das, was der britische Premierminister David Cameron am Montag im Unterhaus und am Dienstag vor den Lords in Sachen Euro und EU zum Besten gab, mag auf den ersten Blick wenig Neues enthalten. Von den englischen Konservativen, dieser skurrilen, unnachahmlichen Mischung aus unterkühlter Zurückha
Badische Neueste Nachrichten: Kurswechsel ...
Der Dschinn ist aus der Flasche befreit. Ein überraschendes Versprechen von Premier David Cameron hat Großbritannien in Aufruhr versetzt. In London wird leidenschaftlich über einen Zeitplan für ein mögliches EU-Referendum diskutiert. Genüsslich werden die Vor- und Nachteile einer "spl
Schwäbische Zeitung: Kein guter Einstieg - Kommentar ...
Der Begriff Sparen spiegelt bei allen Debatten um die Sanierung der öffentlichen Haushalte die Realität nicht wider. Es wird noch kein Geld auf die hohe Kante gelegt. Es geht um nichts anderes als um weniger Ausgaben und darum, wenigstens langfristig keine neuen Schulden aufzunehmen. Gerade auf




