WAZ: Ausreichend TÜV-Kontrollen. Kommentar von Gerd Heidecke
ID: 680269
Europäische Kommission führt die Vermeidung von Unfällen und damit
von Verkehrsopfern an, um die Prüfintervalle für 280 Millionen Autos
in der EU drastisch zu verkürzen. Doch die Horrorzahl von 1200
Unfalltoten durch versagende Technik, die das EU-Verkehrskommissariat
hochrechnet, ist unbewiesen. Deshalb gibt es keinen Grund für eine
jährliche Hauptuntersuchung von Autos bereits ab dem siebten Jahr.
Außer man möchte dem Kfz-Gewerbe und den Prüforganisationen
zusätzliche Milliarden-Umsätze schenken. Es sind nämlich auch nach
Ansicht der Polizeigewerkschaft nur ganz selten unentdeckte Defekte,
die Maschine und Mensch verunglücken lassen. Natürlich gibt es
technische Mängel und Fahrer, die sich nicht einmal um abgefahrene
Reifen kümmern. Dass es sie gibt, liegt aber nicht an zu langen
Prüfintervallen. Sondern oft an sträflicher Gleichgültigkeit oder
schlicht mangelndem Geld für ein Mindestmaß an Wartung. Und für viele
Besitzer eines alten Autos sind bis zu 80 Euro für eine zusätzliche
TÜV-Prüfung viel Geld. Tatsächlich ist das deutsche TÜV-System
weltweit Vorbild für eine funktionierende Kontrolle von Millionen
Autos. Dieses auf weitere EU-Länder zu übertragen, wäre richtig. Noch
finden in vielen Staaten Scheinprüfungen statt, die auch durch
häufigere Wiederholung nicht besser werden. Das dürfte man auch in
Brüssel wissen.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.07.2012 - 19:28 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 680269
Anzahl Zeichen: 1714
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 242 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Ausreichend TÜV-Kontrollen. Kommentar von Gerd Heidecke"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
WAZ: Das Recht auf Beschneidung. Kommentar von Walter Bau ...
Jüdische Rabbiner sprachen vom schwersten Angriff seit dem Holocaust durch die Nazis, der Vatikan setzte den Vorgang in Relation zu Abtreibungen ungeborener Kinder - das Urteil des Kölner Landgerichts, die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen sei eine Straftat, hat eine Debatte ausg
FT: Mappus beschädigt Merkel ...
Zwar versucht Baden-Württembergs neue Unionsführung, das Versagen von Mappus und seinen Ministern als "singulär" darzustellen. Deren Größenwahn wurde aber durch eine in fünf Jahrzehnten gewachsene Machtarroganz der baden-württembergischen CDU begünstigt. Es zählt zwar zu den po
Südwest Presse: KOMMENTAR zu SYRIEN Ausgabe vom 14.07.2012 KOMMENTAR zu SYRIEN Ausgabe vom 14.07.2012 KOMMENTAR zu SYRIEN Ausgabe vom 14.07.2012 KOMMENTAR zu SYRIEN Ausgabe vom 14.07.2012 ...
KOMMENTAR zu SYRIEN Ausgabe vom 14.07.2012 Krieg ist grausam, und jeder Tote in bewaffneten Auseinandersetzungen ist einer zu viel. Die Ermordung vieler hunderter unbeteiligter Zivilisten, von Frauen und Kindern wie derzeit in Syrien, ist ein barbarisches Verbrechen schlimmsten Ausmaßes
Weser-Kurier: Döring irritiert über Koalitionspartner CSU ...
Berlin. FDP-Generalsekretär Patrick Döring hat die Querschüsse von CSU-Parteichef Horst Seehofer gegen die schwarz-gelbe Koalition kritisiert. "Irritierend ist das schon", sagte er im Interview mit dem Bremer "Weser-Kurier" (Sonnabend-Ausgabe). Immerhin leiste das Regierun




