Karlsruhe hat den?ANTRIEB ZUKUNFT?

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Eröffnung der Sonderausstellung im eMobilitätszentrum




(PresseBox) - Das eMobilitätszentrum Karlsruhe (eMoKa) wird um eine Attraktion reicher: Am 19. Juli 2012 wird die Fraunhofer-Ausstellung "Antrieb Zukunft" feierlich eröffnet. Zu dieser interaktiven Ausstellung, die bis Ende Februar 2013 im eMoKa zu erleben sein wird, gehört unter anderem eine Zeitreise in die Geschichte der elektrischen Antriebe, die vor über hundert Jahren begonnen hat - genauso wie die Entwicklungsarbeit an Batterien, die man von der galvanischen Zelle bis zur Lithium-Ion-Batterie nachvollziehen kann.
Die feierliche Eröffnung von "Antrieb Zukunft" beginnt um 10:00 Uhr am Marktplatz. Hier werden einige interessante E-Fahrzeuge zu sehen sein. Im Anschluss fährt der elektromobile Tross Karlsruher Fahrzeuge geräuschlos zum eMoKa am Ostring. Um 11:00 Uhr wird die Veranstaltung dort fortgesetzt und die Sonderausstellung eröffnet.
Elektromobilität zum Anfassen An 10 interaktiven Modulen zeigt sich das komplexe und faszinierende Forschungsthema - von der Energieerzeugung über neue Fahrzeugkonzepte bis hin zur nachhaltigen Verkehrsentwicklung. Besucher können die Crashsicherheit eines Elektrofahrzeugs testen, indem sie es - natürlich rein virtuell - auf dem Prüfstand an die Wand fahren. Einen tiefen Einblick in die technischen Herausforderungen eines Entwicklungs-Ingenieurs erfahren Ausstellungsbesucher auch bei der Beschäftigung mit einem Fraunhofer-Radnabenmotor. Weitere Information zur Ausstellung unter http://www.antrieb-zukunft.fraunhofer.de/
Im Unterschied zu vielen anderen Initiativen kann man sich im eMoKa nicht nur zum aktuellen Stand der Elektromobilität informieren, sondern auch marktfähige und am Markt befindliche Komponenten (Fahrzeuge, Ladestationen, PV-Carports usw.) anschauen, testen, leihen und kaufen. "Ich halte es für den Erfolg der Elektromobilität für wesentlich, dass wir eine hohe Kundenakzeptanz erreichen, indem wir offen und transparent mit dem Thema umgehen", sagt Uwe Timrott, Geschäftsführer des Automotive Engineering Netzwerk Südwest AEN. "Vor allem dürfen wir nicht nur über Konzepte und Ideen reden, sondern wir müssen beweisen, dass es bereits serientaugliche Fahrzeuge gibt und Elektromobilität keine Zukunftsvision mehr ist", ergänzt Steffen Kloiber, Geschäftsführer der Karlsruher Firma Orange Bike Concept, die ihren Firmensitz ins eMoKa verlegt hat und dadurch der Öffentlichkeit ermöglicht, das Zentrum "rund um die Uhr" zu besichtigen.


Mit der Elektromobilität sind etliche Perspektiven verbunden. Zum Beispiel die Perspektive auf einen umweltfreundlichen Antrieb in Fahrzeugen, auf weniger Emissionen in der Stadt, auf eine größere Unabhängigkeit von sich verknappenden Ressourcen oder auch auf eine zukunftsorientierte Technologie, die neue Geschäftsmodelle birgt und damit Arbeitsplätze schafft.
Dies war Motivation genug, im Sommer 2011 am Ostring das eMobilitätszentrum Karlsruhe eMoKa zu gründen. Auf Initiative der Wirtschaftsförderung und mit der Unterstützung vom AEN sowie weiteren Unternehmen und Instituten der Region wurde ein lebhaftes Zentrum geschaffen, bei dem die Elektromobilität erlebt und angefasst werden kann.

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Datum: 16.07.2012 - 12:12 Uhr
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