Mitteldeutsche Zeitung: zu sogenannten Igel-Leistungen
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Leistungen aufgedrängt werden. Für die Ärzte ist das ein glänzendes
Geschäft. Doch nicht für die Patienten. Statt Gewissheit über ihren
Gesundheitszustand zu bekommen, werden sie oft nur verunsichert. Es
ist daher ein Skandal, dass Steuergeld dazu verwendet wird,
Marketingschulungen für Ärzte zu fördern. Das muss beendet werden.
Das Niveau der von den gesetzlichen Kassen bezahlten Versorgung ist
so hoch, dass zusätzliche Leistungen in der Regel überflüssig sind.
Medizinisch Sinnvolles sollte Kassenleistung werden, der Rest gehört
aus den Praxen verbannt. Zumindest aber sollte der Vorschlag der
Krankenkassen übernommen werden, wonach zwischen einem Igel-Angebot
und der Behandlung eine "Bedenkzeit" von 24 Stunden liegen muss.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 29.07.2012 - 19:07 Uhr
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