Schwäbische Zeitung: Schavans Distanz zur Südwest-CDU - Kommentar
ID: 702645
Schavan verlässt nicht freiwillig die CDU-Bundesspitze. Es sind viele
kleine Hypotheken, die ihre glatte Wiederwahl schwer gemacht hätten.
Die Kritik am Bologna-Prozess und das schwelende Plagiatsverfahren
sind da die kleineren Probleme. Schwerer wiegt der bröckelnde
Rückhalt der Merkel-Vertrauten in der eigenen Partei, nicht nur im
Bund: Weite Teile der baden-württembergischen Union sind auf Distanz
zu Schavan gegangen, haben ihr die Kandidatur gegen Oettinger 2004
ebenso wenig verziehen wie die Schulreformpläne 2011. Und im
zuständigen Kreisverband wird schon länger gemurrt, dass sich die
Ministerin im Wahlkreis zu selten blicken lässt.
Dass Rheinland-Pfalz nun Ansprüche auf Schavans Posten anmelden
kann, zeigt, wie dünn die Personaldecke der Union mittlerweile ist.
Hätte Baden-Württemberg eine Frau vom Format einer Julia Klöckner, es
gäbe kein ernsthaftes Gerangel um die Schavan-Nachfolge.
Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 07561-80 100
redaktion@schwaebische-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.08.2012 - 21:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 702645
Anzahl Zeichen: 1226
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Leutkirch
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 325 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schwäbische Zeitung: Schavans Distanz zur Südwest-CDU - Kommentar"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Schwäbische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Schwäbische Zeitung
Schwäbische Zeitung: Uns geht es ziemlich gut - Leitartikel ...
Das haben wir doch alle nicht gemocht, wenn Oma und Opa missmutig auf den Kinderteller mit Essensresten schauten und von Zeiten erzählten, als in Europa noch Hunger herrschte. Heute verdrehen Kinder zu Recht die Augen, wenn ihnen gesagt wird, in Afrika oder in Rumänien gäbe es Gleichaltrige
Rheinische Post: Unbeliebter Biosprit ...
von Thomas Reisener Der angebliche Öko-Kraftstoff E10 ist zu recht unbeliebt. Er ist technisch ineffizient, sozial ungerecht und ökologisch umstritten. Ineffizient, weil Bio-Kraftstoff weniger Energie enthält. Das kompensieren die E10-Fahrer mit dem Gaspedal, so dass unter dem Strich kaum
Rheinische Post: Rechtà la Assange ...
von Godehard Uhlemann Schweden ist ein beispielhafter Rechtsstaat mit einer unabhängigen Justiz und Freiheitsräumen für seine Bürger, von denen viele Menschen in Ecuador nur träumen können. Ausgerechnet dessen Botschaft in London hat Julian Assange aufgenommen. Der wird in Schweden wegen
Rheinische Post: Mehr Schlaf, bessere Leistung ...
von Eva Quadbeck Es kommt selten genug vor, dass die links stehende Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sowie der eher konservative Philologen-Verband sich einig sind. In der Frage des Schulstarts am Morgen plädieren beide für einen Unterrichtsbeginn deutlich nach 8 Uhr, sofern es sich




