BI-Anwender mehrheitlich mit strategischen Defiziten

BI-Anwender mehrheitlich mit strategischen Defiziten

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coretelligence-Studie: Fast jedes zweite Unternehmen mit unzureichender Zukunftsfähigkeit der BI-Infrastruktur

Business Intelligence-Berater sehen den Beginn einer umfassenden strategischen Konsolidierungsphase



(firmenpresse) - (Bad Oeynhausen / 26.01.2009) Die meisten Anwender von Business Intelligence-Lösungen sind alles andere als zufrieden mit ihren gegenwärtigen BI-Bedingungen. So geben in einer Erhebung des Beratungshauses coretelligence die befragten Firmen mehrheitlich zu Protokoll, dass ihre größten Schwächen in strategischen Defiziten liegen und sie nur geringes Zutrauen in die Zukunftsfähigkeit ihrer BI-Infrastruktur haben. coretelligence erwartet deshalb den Beginn einer neuen Phase in der BI-Kultur der Unternehmen. Sie werde die bisherige technische Fokussierung in der BI-Ausrichtung durch eine stärkere strategische Positionierung ablösen.

Dies hat offenbar als Ursache, dass in den Unternehmen eine wachsende Unzufriedenheit mit dem erreichten Status in Sachen Business Intelligence besteht. Denn 59 Prozent der BI-Anwender sehen aktuell die größten Schwierigkeiten in strategischen Defiziten. Auch Akzeptanzprobleme auf der Benutzerseite werden von ähnlich vielen (55 Prozent) als Schwäche thematisiert. Vergleichsweise wenige der befragten Unternehmen (46 Prozent) orten demgegenüber dringende Handlungserfordernisse in technischer Hinsicht. „Dies deutet darauf hin, dass ein deutlicher Blickwechsel vorgenommen wurde“, interpretiert coretelligence-Geschäftsführerin Marianne Wilmsmeier die Ergebnisse. „Statt wie bislang Fragen der Plattform, Tools und Implementierungen in den Vordergrund zu stellen, scheint immer häufiger die Notwendigkeit festgestellt zu werden, dass sich Business Intelligence und Geschäftsstrategien stärker zusammenführen lassen müssen“, sieht die Consultantin darin deutliche Hinweise für ein Umdenken.

Welche Notwendigkeit nach Meinung der Firmen dafür besteht, zeigt ihre skeptische Bewertung der Zukunftsfähigkeit ihrer BI-Infrastruktur: Lediglich ein Viertel der Anwenderunternehmen bezeichnet sie als positiv, zumindest zufriedenstellend noch weitere 31 Prozent. Alle anderen hingegen geben ein kritisches Urteil ab oder haben hierzu sogar eine „sehr kritische“ Einschätzung.



„Dahinter verbirgt sich vermutlich die Erfahrung, dass die Business Intelligence-Strategien trotz aller vollmundigen Verheißungen der Vergangenheit bisher noch nicht die gewünschten Effekte erzielt haben“, glaubt Frau Wilmsmeier. Dies decke sich auch mit ihren derzeitigen Erfahrungen in der Beratungspraxis und weise auf eine wachsende Sensibilität für die grundlegenden Probleme hin. „Es sollte den Verantwortlichen langsam deutlich werden, dass selbst die besten Technologien nur wie mit angezogener Handbremse wirken, wenn die BI-Prozesse nicht aus übergeordneten Zielen abgeleitet sind. technologiegesteuerte Konzepte erzeugen Planlosigkeit, wie dies sehr häufig in der Praxis abzulesen ist.“

Die coretelligence-Geschäftsführerin erwartet deshalb deutlich veränderte Akzentuierungen in der BI-Diskussion. „Die Anwender sind durch ihren zunehmend breiteren Erfahrungshorizont in ihren Positionierungen reifer und anspruchsvoller geworden.“ Dies berge vor allem auch die Chance in sich, ihre bisherigen Modelle kritisch zu hinterfragen. Allerdings ist sich Frau Wilmsmeier unsicher, ob in den Unternehmen hierfür der nötige Spielraum bestehe. „Solange das Top-Management seine bisherige Zurückhaltung nicht aufgibt und Business Intelligence zu seinem Thema erklärt, sind auch weiterhin Schwierigkeiten vorprogrammiert.“Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Über coretelligence:
Die Unternehmensberatung coretelligence verkörpert mit dem Konzept der BI-Agenda einen neuen Anspruch in der Business Intelligence-Beratung, der einen real erlebbaren Mehrwert für das Business zu erzeugt. Er beruht auf einer systemischen Betrachtung aller tatsächlich relevanten Erfolgsfaktoren, vermeidet einen zu starken Technikfokus und weist stattdessen den Geschäftsprozessen einen elementaren Stellenwert zu.
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