Neues Deutschland: NPD-Verbot
ID: 712176
problemlos nachholen. Wie oft hatten Antifaschisten gemahnt: Wehrt
den Anfängen! Doch man ließ die NPD gewähren. In ihr und in ihrem
Umfeld konnten nationaler Größenwahn und Rassenhass überleben. Diese
ideologischen Grundmuster trifft man inzwischen nicht nur in
Wohnzimmern und Terrorzellen, sondern auch in Parlamenten. Einig sind
sich die Neonazis im Ziel, das friedliche Zusammenleben von Menschen
verschiedener Herkunft und Anschauung zu stören. Um es zu zerstören.
Die Duldsamkeit - manchem Rechten erschien die NPD sogar brauchbar
zur Rekrutierung eigener Anhänger - ermöglichte, dass sich mit der
Partei und um sie herum ein Netzwerk gebildet hat. Vielfältig
verflochten sind Antisemiten, Deutschnationale, Linkenhasser,
Militante, Kameradschaftlern, »Burschis«, Freie Kräfte,
Hooligans ... Fließend sind die Grenzen von Parteien, Vereinen,
Verbänden, legal oder verboten. Jüngste Informationen besagen: Der
Bundeschef der NPD-Jugend - die JN ist ein Scharnier zwischen NPD und
Kameradschaften - sei Mitglied im deutschen Ableger des Ku-Klux-Klan.
Wer die Liste der NSU-Unterstützer durchgeht, trifft gleichfalls
KKK-Typen, die wiederum mit der Blood&Honour-Bande verwoben sind.
Kürzlich kam hoch, dass Polizisten als Kapuzen-Schreck unterwegs
waren. Wäre also ein NPD-Verbot jetzt sinnlos? Nein! Nicht, wenn es
konsequent erfolgt und kein neues Alibi für weitere Untätigkeit ist.
Pressekontakt:
Neues Deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.09.2012 - 18:38 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 712176
Anzahl Zeichen: 1717
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 201 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neues Deutschland: NPD-Verbot"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neues Deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von Neues Deutschland
Mittelbayerische Zeitung: Trend mit Bremsklotz Das Fahrrad könnte helfen, einige wichtige Zukunftsaufgaben zu lösen - wenn man es nur lassen würde. Von Holger Schellkopf ...
Selten hat eine Redewendung so gut zum Thema gepasst wie diese. Ins rechte Licht setzen sagt man, wenn es darum geht, Dinge richtig darzustellen, von allen Seiten beurteilen zu können. Wie hübsch, wenn ausgerechnet das Thema Beleuchtung geeignet ist, um einen Sachverhalt ins rechte Licht zu se
DER STANDARD-Kommentar: "Debatte jenseits der Parteitaktik" von Conrad Seidl ...
Norbert Darabos ist ein gelehriger Schüler von Bruno Kreisky. Der damalige Bundeskanzler hat vor 34 Jahren in den Raum gestellt, dass er zurücktreten könnte, wenn die erste Volksabstimmung in Österreich nicht das von ihm gewünschte positive Ergebnis bringt. Tatsächlich hat gerade diese Äußer
WAZ: Häusliche Gewalt in NRW nimmt zu ...
Die Polizei in NRW muss immer häufiger wegen häuslicher Gewalt eingreifen. 2011 stieg die Zahl der Anzeigen um zehn Prozent auf 25073 Fälle - bei hoher Dunkelziffer. "Die Zahlen zeigen das bedrückende Ausmaß von Gewalt gegen Frauen, aber auch, dass sich mehr Opfer wehren und Hilfsangeb
Ostsee-Zeitung: Leutheusser-Schnarrenberger dämpft Erwartungen an NPD-Verbot ...
Rostock. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger(FDP) hat die Erwartungen an ein erneutes NPD-Verbotsverfahren gedämpft. Der Ostsee-Zeitung (Montag) sagte sie: "Wir können heute noch nicht bewerten, ob ausreichend fundierte Fakten für ein erfolgreiches NPD-Verbotsverfahr




