Ostsee-Zeitung: Kommentar der OSTSEE-ZEITUNG, Rostock, zu den Rentenplänen der SPD
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schnellstens die Gerechtigkeitslücke geschlossen wird. Die Frage ist
nur: wie? Und da springt der "SPD-Tiger" Gabriel nicht weiter als ein
Flusspferd. Das Rentensystem krankt grundsätzlich daran, dass die
Volksparteien die demografischen Herausforderungen zum Gespenst
aufblasen: Immer mehr Alte und immer weniger Kinder zwingen die
Regierenden angeblich dazu, das Rentenniveau empfindlich abzusenken.
Was dabei fast unbeachtet bleibt, ist die Wirkung der Produktivität.
Und die ist in Deutschland in den letzten 20 Jahren um über 22
Prozent gewachsen. Hingegen stagnierten die Löhne, das Rentenniveau
sank. Daher wirken die gegenwärtige Rentenpläne und der deutsche
Methusalem-Spuk - um es gelinde zu sagen - leicht provinziell.
Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder@ostsee-zeitung.de
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Datum: 09.09.2012 - 18:33 Uhr
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Rostock
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Innenpolitik
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