Fachtagung Hessen-Umwelttech 2009
Effizienz steigern - Kosten senken
Zukunfts- und konkurrenzfähig sollen die hessischen Unternehmen sein. Gerade in ökonomisch schwierigen Zeiten kommt es deshalb darauf an, Einsparpotenziale zu identifizieren, diese auszuschöpfen und möglichst effizient zu wirtschaften. Moderne Umwelttechnologien spielen dabei eine Schlüsselrolle. So hat sich der Produktionsintegrierte Umweltschutz (PIUS*) als wirksames Mittel erwiesen, um Kosten nachhaltig zu senken und Ressourcen zu schonen.

(firmenpresse) - Auch in diesem Jahr lädt das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung zur Fachtagung Hessen-Umwelttech ein. Der Veranstaltungsort ist zum ersten Mal Darmstadt. Die Tagung findet am 25. März im Mollerbau (Hessisches Staatsarchiv) am Karolinenplatz statt. Das Programm beginnt um 13.00 Uhr. Der Präsident der Technischen Universität Darmstadt und der Wirtschaftsminister eröffnen die Veranstaltung. „Für die hessischen Anbieter von Umwelttechnologien ergeben sich durch PIUS insbesondere in den Bereichen Energietechnologie, Abwasser- und Abfalltechnologie gute Chancen Maßnahmen in den Unternehmen umzusetzen", erklärt Dr. Carsten Ott, Projektleiter der Aktionslinie Hessen-Umwelttech. So werden auf der Fachtagung die Ergebnisse der hessischen PIUS-Pilotprojekte vorgestellt und Informationen über die ökonomischen und ökologischen Rahmenbedingungen gegeben. Zur Öko-Design-Richtlinie, die die Grundlagen für die künftige Produktgestaltung vorgibt, referiert Dr. Herbert Aichinger von der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission. Finanzierungsmöglichkeiten, die die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) anbietet, erläutert Jürgen Daamen. Die Ergebnisse des zweiten hessischen PIUS-Modellprojektes stellen Gert Fischer, Geschäftsführer der Fischer TechnologyConsulting GmbH, und Wolfram Kuhn, Geschäftsführer der Herborner Pumpenfabrik J.J. Hoffmann GmbH & Co. KG vor.
Am Nachmittag geht es dann in drei parallelen Workshops ins Detail. Je nach Branche werden unterschiedliche Handlungsfelder betrachtet und anhand von Praxisbeispielen erläutert. Eine Einführung in den Produktionsintegrierten Umweltschutz im Maschinenbau und in der Metallbearbeitung gibt Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele, Institutsleiter für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen an der Technischen Universität Darmstadt. Ebenfalls von der TU Darmstadt kommt Prof. Dr. Liselotte Schebek, Leiterin Fachgebiet Industrielle Stoffkreisläufe, Fachbereich Bauingenieurwesen und Geodäsie. Sie steht als Expertin für die Chemische, Gummi- und Kunststoffverarbeitende Industrie zur Verfügung. Im dritten Workshop zum Thema Effizienzsteigerung hält Dr. André Michels vom KompetenzNetz Umwelttechnologie (KNUT) einen Impulsvortrag. Die Praxisbeispiele kommen unter anderen aus der KMW Kühlmöbelwerk Limburg GmbH, der Friedhelm Loh Group aus Haiger, der Koziol ideas for friends GmbH aus Erbach, der MKV Kunststoffgranulate aus Kelkheim sowie aus der Wilhelm Rinn Beton und Naturstein GmbH & Co. KG aus Heuchelheim. Theorie und Praxis finden so zueinander.
Die Tagung der Aktionslinie Hessen-Umwelttech wird in Kooperation mit dem hessischen Umwelttechnologiebeauftragten Prof. Dr. Stefan Gäth vom IFZ der Universität Gießen, der TU Darmstadt, der HA Hessen Agentur GmbH, dem Industrie- und Handelskammer-Verbund Mittelhessen, der Innovationsberatung der hessischen IHKen, der KfW – Kreditanstalt für Wiederaufbau, der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände, der demea – Deutsche Materialeffizienzagentur, der Umweltallianz Hessen und der RKW Hessen GmbH durchgeführt.
Ihr Ansprechpartner im Rahmen der Veranstaltungsorganisation beim RKW Hessen: Karin Spyra, Tel. 0 61 96 / 97 02 – 09 oder per E-Mail k.spyra@rkw-hessen.de
Weitere Informationen zur Aktionslinie erhalten Sie auch bei:
Aktionslinie Hessen-Umwelttech (www.hessen-umwelttech.de), Ansprechpartner: Dr. Carsten Ott, 0611/774-8350, carsten.ott@hessen-agentur.de.
* PIUS ist ein eingetragenes Wahrenzeichen der Effizienz-Agentur Nordrhein-WestfalenWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Beratungspartner des Mittelstands
Das RKW Hessen ist eine hessische Institution, die seit ihrer Gründung kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Zugang zu externem Know-how und Fördermitteln des Landes bzw. der EU für Beratungen ermöglicht. Dabei nimmt ihnen das RKW Hessen die Arbeit bei der Fördermittelbeantragung ab und sorgt mit seiner Qualitätssicherung für den wirtschaftlichen Erfolg der Beratung – bei jährlich über 1.000 betreuten Beratungsprojekten in Hessen.
Edeltraud Kruse
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Datum: 05.02.2009 - 15:53 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:
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Freigabedatum: 05.02.2009
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