LVZ: Claudia Roth ist empört über öffentlichen "Rosenkrieg" im Hause Wulff / Merkel wollte schwache Präsidenten, um selbst präsidial zu wirken
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Kritik am Verhalten des ehemaligen Bundespräsidentenpaars Christian
und Bettina Wulff geübt. In einem Interview für die Online-Ausgabe
der "Leipziger Volkszeitung" (Mittwoch) sagte sie: "Ich will nicht
wissen, wie das Privatverhältnis von Christian Wulff und Bettina
Wulff ist. Ich will nicht diesen Rosenkrieg erleben müssen. Das wirft
noch einmal ein besonderes Licht auf dieses Paar." Zu einem
Präsidenten gehöre ja auch eine Gattin, oder zu einer Präsidentin ein
Gatte. Im Fall Wulff werfe das "ein Bild darauf, dass sie eigentlich
wirklich total ungeeignet sind, denn so kann man jetzt die
Öffentlichkeit nicht traktieren". Sie habe "überhaupt kein Mitleid -
weder mit ihr noch mit ihm", sagte Claudia Roth. Es dürfe nicht sein,
dass man das höchste Amt im Staat nach machtstrategischen Kriterien
besetze. Aber Angela Merkel sei sowohl im Fall von Christian Wulff
wie auch bei Horst Köhler nach diesem Prinzip verfahren. "Es waren
politisch-strategische Interessen dahinter und nicht die Frage,
welche Person hat so viel Glaubwürdigkeit, so viel Lebenserfahrung,
so viel Bindewirkung, so viel Brückenbauerfähigkeiten, dass sie
tatsächlich Präsident oder Präsidentin sein kann in unserem Land".
Die Grünen-Politikerin zeigte sich "sehr zufrieden" mit der
bisherigen Arbeit von Bundespräsident Joachim Gauck. "Der sagt
beileibe nicht immer das, was einem so in den politischen Kram passt,
aber er ist eine Persönlichkeit." Er habe einen eigenen Charakter.
Gauck gebe dem Amt einen eigenen Stil. "Er lässt es auch nicht zu,
dass Frau Merkel als Präsidentin über allem in der Bundespolitik
schwebt", lobte die Parteivorsitzende. Mit Horst Köhler und mit
Christian Wulff habe Angela Merkel davor jeweils einen vermeintlich
schwächeren Präsidenten vorgeschlagen, "damit sie Präsidentin sein
kann", kritisierte Frau Roth.
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Datum: 18.09.2012 - 16:59 Uhr
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