Rheinische Post: Katholische Regeln

Rheinische Post: Katholische Regeln

ID: 726277
(ots) - Wer in jüngster Zeit der katholischen Kirche
den Rücken gekehrt hat, machte eine merkwürdige Erfahrung. Bei jedem
normalen Vereinsaustritt fragt ein Vorstandsmitglied noch einmal
nach, ob man sich den Schritt auch gut überlegt hat - nur bei der
katholischen Kirche nicht, die immerhin von sich behauptet, sie
verteile die Heil- und Gnadenmittel für ein ewiges Leben. Und nicht
nur das: Wer als Getaufter nicht mehr katholisch sein will, wird
automatisch mit dem Kirchenbann belegt, der eine Teilnahme an den
Sakramenten ausschließt. Die neuen Regeln zum Kirchenaustritt
schaffen hier nun Klarheit. Wer die Kirche verlässt, hat nicht mehr
Gemeinschaft mit den Gläubigen. Damit schließt er oder sie sich
selbst von den Sakramenten aus. Eine ausdrückliche Strafe wie früher
die Exkommunikation wird nicht mehr verhängt. Und es hängt von der
Barmherzigkeit des Seelsorgers ab, ob dem Ausgetretenen eine
kirchliche Bestattung gewährt wird. Das ist nicht hartherzig, sondern
konsequent. Die Kirche verzichtet auf Vergeltung und macht zugleich
ein Angebot. Noch besser wäre, grundsätzlich jeden Sterbenden wieder
aufzunehmen, wenn er es wünscht. Kirche ist eben kein schnöder
Dienstleister, sondern verkündet und lebt Gottes Wort.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Rheinische Post: Folter in Georgien Badische Neueste Nachrichten: Min harten Bandagen
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.09.2012 - 20:38 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 726277
Anzahl Zeichen: 1480

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 200 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Katholische Regeln"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Rheinische Post: Folter in Georgien ...
Die schockierenden Bilder von Folter und sexueller Gewalt aus georgischen Gefängnissen erinnern fatal an das, was die Welt 2004 aus dem irakischen Gefängnis Abu Ghraib zu sehen bekam: Uniformierte, die sich in sadistischer Weise an Gefangenen vergehen, offensichtlich im Gefühl der Unantastbar

Rheinische Post: Inklusion benötigt Mittel ...
Behinderte und nichtbehinderte Kinder sollen in NRW künftig gemeinsam lernen. Das schreibt eine UN-Behindertenrechtskonvention vor, an der es nichts zu rütteln gibt. Bei der Umsetzung steht das Land vor einer Herkulesaufgabe. Eltern, Lehrer und Behindertenverbände haben Vorbehalte und Sorgen. K

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Vermögensabgabe ...
Kaum jemand zweifelt daran, dass weite Teile von CDU und FDP diesen Satz für »Linksrhetorik pur« halten: »Die Bundesregierung prüft, ob und wie über die Progression in der Einkommensteuer hinaus privater Reichtum für die nachhaltige Finanzierung öffentlicher Aufgaben herangezogen werden k

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur NPD-Publikation ...
Es ist unerträglich, dass sich die rechtsextreme NPD nun doch vor Gericht durchgesetzt hat, nachdem sie zuvor gescheitert war. Die Deutsche Post muss ein NPD-Blatt verteilen. Das ist ein schlechtes Signal. Es ist aber juristisch richtig. Die NPD ist nicht verboten. Und die Post hat nichts dazu v


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z