Südwest Presse: Kommentar zu Bahnpreisen
ID: 729291
Fahrplanwechsel Mitte Dezember ihre Preise. Nur einmal, vor zwei
Jahren, machte sie eine Ausnahme - offiziell weil sie ihre
Wettbewerbsfähigkeit steigern wollte, inoffiziell weil es zu viele
Pannen gab, ob ausfallende Klimaanlagen im Sommer oder eingefrorene
Weichen im Winter. Genau so regelmäßig erntet die Bahn Kritik. Kein
Wunder: Abgesehen davon, dass keiner gerne mehr bezahlt, ist ihre
Leistung alles andere als optimal. Wobei anzuerkennen ist, dass sich
in den letzten Jahren unter Bahnchef Rüdiger Grube einiges gebessert
hat, angefangen bei der Pünktlichkeit. Aber noch immer kämpft die
Bahn mit einem reparaturbedürftigen Schienennetz und überalterten
Zügen. Abhilfe braucht Jahre, schon weil es die Bahnindustrie immer
wieder nicht schafft, pünktlich zu liefern. Den Kunden ist das zu
Recht egal - sie zahlen gutes Geld und können dafür eine gute
Leistung erwarten. Trotzdem muss man anerkennen, dass die Bahn ein
Dienstleister ist, bei dem insbesondere die Personalkosten zu Buche
schlagen. Gerade wurden die Löhne der Lokführer um 3,8 Prozent
erhöht. Auch die übrigen Mitarbeiter erhalten mehr Geld. Hinzu kommen
die steigenden Energiepreise. Fluggesellschaften verlangen dafür
Treibstoffzuschläge, die Bahn nicht. Daran gemessen erscheint die
Preiserhöhung um 2,8 Prozent akzeptabel - wenn tatsächlich die
Leistung im Alltag stimmt.
Pressekontakt:
Südwest Presse
Lothar Tolks
Telefon: 0731/156218
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.09.2012 - 19:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 729291
Anzahl Zeichen: 1666
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Ulm
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 243 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Südwest Presse: Kommentar zu Bahnpreisen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Südwest Presse (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Südwest Presse
Neues Deutschland: Scheinstreit - Kommentar zur Debatte ums Betreuungsgeld bei Schwarz-Gelb ...
Gibt es eine Krise in der Koalition, hängt Schwarz-Gelb im Bund, wie die FAZ im Laufe des gestrigen Tages meinte, am »seidenen Faden« des Betreuungsgeldes? Eine Mehrheit der Kommentatoren scheint zu wünschen, dass dieser Faden jetzt reiße: Man brauche wieder eine »handlungsfähige Regierung
Frankfurter Neue Presse: Herdprämie als Faustpfand. Lothar Klein über den Streit in der Koalition. ...
Also kann die FDP mit gutem Grund darauf spekulieren, dass sie bei ihrem Widerstand gegen die Herdprämie die Sympathien der Bürger weit über den engen Wählerkreis auf ihrer Seite hat. Umso mehr taugt das Betreuungsgeld als Faustpfand für das Koalitionsgeschachere ein Jahr vor der nächsten Bu
Abschiebefall Gazale Salame in Dinklar: Gegenwind für Innenminister Uwe Schünemann aus eigener Fraktion ...
Im Fall der abgeschobenen Gazale Salame regen sich in der niedersächsischen CDU erstmals Zweifel, ob die Trennung der Familie vertretbar ist. Der Vorsitzende des Petitionsausschusses im Landtag, Klaus Krumfuß (CDU), sagte dem NDR Politikmagazin "Panorama 3": "Ich bin für eine Zu
Rheinische Post: Roth: Beim Betreuungsgeld geht es nur noch um Kuhhandel zwischen Union und FDP ...
Grünen-Chefin Claudia Roth hat Union und FDP vorgeworfen, dass es beim Betreuungsgeld "nur noch um einen Kuhhandel" gehe. "Es geht überhaupt nicht mehr darum, was eigentlich das Beste ist für Kinder und Familien", sagte Roth der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinisch




