Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR
Private Medizin-Universität in OWL
Keine Experimente
BERNHARD HÄNEL
ID: 747289
Ärztemangel bevor. Ein Gegenmittel könnte wegen des "Klebeeffekts"
der Absolventen eine Medizinausbildung in OWL sein. Der Vorschlag der
Landesregierung ist eine Notlösung, keine permanente Heilung. Sie ist
verständlich, wenn man die Kosten einer neuen zusätzlichen
Medizinfakultät betrachtet. Das kann das Land aus eigener Kraft nicht
stemmen. Klar aber ist auch, dass seit Jahrzehnten die Region an
Rhein und Ruhr von Düsseldorf bevorzugt wurde. Milliarden und
Abermilliarden sind in die rheinischen und westfälischen Gebiete an
der Ruhr geflossen - aus den Puschen aber ist man dort bis heute
nicht gekommen. Das macht Trotz, selbst Wut in OWL verständlich. Doch
von Unternehmern sollte man kühlen Kopf erwarten dürfen. Die
Universität Witten-Herdecke ist ein abschreckendes Beispiel für den
Ausflug in private Abenteuer. Vornehmlich der Medizinstudiengang,
obwohl bestens beleumdet, hätte die Uni fast in den Abgrund gerissen.
Das Land musste einspringen, um Witten-Herdecke zu retten. Reinhard
Mohn förderte die Privatuni acht Jahre lang mit 36 Millionen Euro und
musste am Ende einsehen, dass das Projekt nicht seinen Erwartungen
entsprach.Vor neuen Experimenten sei gewarnt.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.10.2012 - 20:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 747289
Anzahl Zeichen: 1514
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 199 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR
Private Medizin-Universität in OWL
Keine Experimente
BERNHARD HÄNEL"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Höhe der Rente unterscheidet sich in NRW von Wohnregion zu Wohnregion teils erheblich. Bei Männern macht es im Jahr einen Unterschied von 5.000 Euro aus, ob sie in Münster (1.185 Euro/Monat) oder im Rhein-Erft-Kreis (1.591 Euro/Monat) leben. Frauen in Gelsenkirchen (818 Euro) bekommen im Jahr
Hunderte Verstöße gegen Spritpreisregel in NRW bleiben folgenlos - ADAC kritisiert "zahnlosen Tiger" ...
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Maklergebühren ...
Die Welt ist so ungerecht - und das will Rot-Grün ändern. Ausgesucht hat sich die NRW-Landesregierung die Courtage, die im Regelfall Mieter zahlen, wenn ein Makler Wohnungsanbieter und -nachfrager zusammenbringt und ein neuer Mietvertrag abgeschlossen wird. Natürlich ist es für Mieter ärge
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Stuttgart-Wahl ...
Lange hieß es in Baden-Württemberg, die CDU könne einen Besenstil aufstellen und würde dennoch gewinnen. Auch ohne Polemik ist die Wahrheit für die Christdemokraten bitter: Der Südwesten als Stimmengarant der Partei ist ein Relikt der Vergangenheit. Die Grünen sind - auch ohne Atomkatastr
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Medizinische Fakultät der Uni Bielefeld ...
In Sachen Medizinischer Fakultät an der Universität Bielefeld muss endlich Klarheit geschaffen werden. Das ewige Herumoperieren an einem für die Gesundheitsregion Ostwestfalen-Lippe zu wichtigem Projekt trägt nur dazu bei, eine Sache kaputtzureden, hinter der alle Parteien in OWL stehen. Am
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur OB-Wahl in Stuttgart ...
Die Strategie der CDU, mit einem parteilosen erfolgreichen Unternehmer breitere Wählerschichten anzusprechen als mit einem Parteisoldaten, ist gescheitert. Und somit auch der Kreisvorsitzende, sollte man meinen. CDU-Kreischef Stefan Kaufmann hatte Turner ausgeguckt, ohne vorher den Kreisvorstan




