Westfalenpost: Täuschen und Tricksen
Von Stefan Pohl
Betriebe Privilegien genießen, ist vom Grundsatz her nicht falsch.
Bei einer zu hohen finanziellen Belastung stehen die
Wettbewerbsfähigkeit und damit auch Arbeitsplätze auf dem Spiel.
Bei dem hohen Einsatz, um den es geht, war von vornherein zu
erwarten, dass nicht alle Unternehmen mit offenen Karten spielen
würden. Die reale Praxis der EEG-Umlage zeigt nun aber, dass Täuschen
und Tricksen in der Wirtschaft offenbar weit verbreitet ist, um in
den Genuss der Vergünstigungen zu kommen. Auch Branchenvertreter
mäßig energieintensiver Betriebe ohne internationalen Wettbewerb
mischen eifrig mit - zum Nachteil der Privathaushalte. Zumal von 2013
an nicht mehr ein Gesamtverbrauch von zehn Gigawattstunden
nachgewiesen werden muss, sondern nur noch von einer. Die
Bundesregierung hat eine strenge Prüfung der Kriterien zugesagt - zum
Schutz von Unternehmen mit geringeren Gestaltungsmöglichkeiten. Genau
daran mangelt es Familienbetrieben oft - das unterscheidet sie von
Großunternehmen. Dass der eine oder andere Mittelständler auch gern
Geld sparen möchte, steht wohl außer Frage.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.11.2012 - 21:27 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 761211
Anzahl Zeichen: 1380
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 244 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Täuschen und Tricksen
Von Stefan Pohl"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Lausitzer Rundschau: Nur den Schein gewahrt Roth kandidiert erneut für Grünen-Vorsitz ...
Nirgendwo steht geschrieben, dass ein Parteichef auch mit den Weihen des Spitzenkandidaten für eine Bundestagswahl ausgestattet sein muss. Jedenfalls käme niemand ernsthaft auf die Idee, in Sigmar Gabriel ein politisches Auslaufmodell zu sehen, nur weil Peer Steinbrück jetzt für die SPD an v
Weser-Kurier: Der "Weser-Kurier" (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 13. November zur Zukunft von Grünen-Chefin Claudia Roth ...
Wäre Claudia Roth nicht Parteichefin der Grünen, sondern die Vorsitzende von SPD, CDU oder FDP, sie wäre nach ihrem Urwahl-Desaster politisch erledigt. Eine Kandidatur auf dem Parteitag am Wochenende käme einem politischen Selbstmord gleich. Doch die Grünen ticken anders. Bis auf eine Phase
WAZ: Lieber was vom Feld nebenan. Kommentar von Matthias Korfmann ...
Regionales lockt Kunden an. Das wissen auch die Manager der großen Supermarkt-Ketten. Darum gibt es in den Läden neben dem Gemüse aus der großen, weiten Welt auch immer mehr Äpfel, Kartoffeln und Kohlköpfe aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Ob der Sauerland-Brokkoli wirklich besser ist a
WAZ: Schwarz-Grün als Plan B. Kommentar von Walter Bau ...
Die Grünen sind wieder obenauf. In den Umfragen kletterten sie gerade auf satte 14 Prozent, das ur-grüne Thema Energiewende verspricht zum politischen Dauerbrenner zu werden, die personelle Aufstellung an der Spitze sortiert sich - knapp ein Jahr vor der Bundestagswahl macht sich die Partei re




