Neue OZ: Kommentar zu Claudia Roth/Grüne
ID: 761222
Das war knapp: Nach ihrer schweren Schlappe bei der Urwahl der
Spitzenkandidaten hätte es wohl niemand der Vorsitzenden Claudia Roth
verdenken können, wenn sie sich nicht noch einmal um das höchste
Parteiamt bewerben würde. Dass sie nun trotz der Niederlage noch
einmal antritt, dafür schulden die Grünen ihr Dank und Respekt.
Denn wenige Tage vor dem Parteitag in Hannover hätte ein Verzicht
der Partei eine neue schädliche Personaldiskussion beschert. Und der
positive Effekt der Urwahl, die ein so Erfolg versprechendes
Spitzenduo hervorgebracht hat, wäre dahin gewesen.
Das konnte, das durfte aus Sicht vieler Grüner nicht sein. Wohl
auch deshalb gab es eine Welle des Zuspruchs: in Form eines
sogenannten Candystorms beim Kurznachrichtendienst Twitter, aber auch
durch viele direkte Kontakte und Appelle.
Roth hat freilich nicht nur aus taktischen Gründen eine neue
Chance verdient. Denn so genervt viele von der hoch emotionalen
Politikerin manches Mal sind - ihre Umtriebigkeit und ihre Fähigkeit,
die Partei zusammenzuhalten, sind wichtige Gründe, sie im Amt der
Vorsitzenden zu bestätigen. So jemanden jagt man nicht wie einen
begossenen Pudel vom Hof.
Beim Parteitag in Hannover kann Roth nun wohl ein respektables
Ergebnis erwarten. Klar ist aber auch: Den Zenit ihrer Laufbahn hat
sie überschritten. Das ganz große Rad drehen bei den Grünen jetzt
andere.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.11.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 761222
Anzahl Zeichen: 1720
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 229 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Claudia Roth/Grüne"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts der aktuellen Spardebatte der Bundesregierung hat der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, vor fatalen finanziellen und sozialen Rückschlägen durch Einschnitte im Pflegebereich gewarnt. "Was man ambulant kurzfristig spart, kommt mit höheren
Paritätischer Wohlfahrtsverband missbilligt geplante Wohngeld-Kürzung / Hauptgeschäftsführer Joachim Rock warnt vor steigender Armut und Existenznot bei mehr als einer Million Haushalten ...
Angesichts der laufenden Haushaltsverhandlungen warnt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, eindringlich vor den geplanten Einschnitten bei der sozialen Sicherung. "Die Kürzungspläne der Bundesregierung machen uns wirklich große Sorgen. Vor allem, d
Paritätischer Wohlfahrtsverband missbilligt geplante Wohngeld-Kürzung / Hauptgeschäftsführer Joachim Rock warnt vor steigender Armut und Existenznot bei mehr als einer Million Haushalten ...
Angesichts der laufenden Haushaltsverhandlungen warnt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, eindringlich vor den geplanten Einschnitten bei der sozialen Sicherung. "Die Kürzungspläne der Bundesregierung machen uns wirklich große Sorgen. Vor allem, d
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Westfalenpost: Womit wir uns schwer tun Von Winfried Dolderer ...
Zunächst das Positive: Zwischen 60 und knapp 80 Prozent der Deutschen sind nicht der Meinung, dass wir wieder einen Führer oder einen Einparteienstaat brauchen oder das Naziregime auch sein Gutes gehabt habe. Nach wie vor hat die Demokratie hierzulande eine stabile Mehrheit. Nistet also der Re
Westfalenpost: Täuschen und Tricksen Von Stefan Pohl ...
Dass bei der Ökostromumlage energieintensive Betriebe Privilegien genießen, ist vom Grundsatz her nicht falsch. Bei einer zu hohen finanziellen Belastung stehen die Wettbewerbsfähigkeit und damit auch Arbeitsplätze auf dem Spiel. Bei dem hohen Einsatz, um den es geht, war von vornherein zu
Lausitzer Rundschau: Nur den Schein gewahrt Roth kandidiert erneut für Grünen-Vorsitz ...
Nirgendwo steht geschrieben, dass ein Parteichef auch mit den Weihen des Spitzenkandidaten für eine Bundestagswahl ausgestattet sein muss. Jedenfalls käme niemand ernsthaft auf die Idee, in Sigmar Gabriel ein politisches Auslaufmodell zu sehen, nur weil Peer Steinbrück jetzt für die SPD an v
Weser-Kurier: Der "Weser-Kurier" (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 13. November zur Zukunft von Grünen-Chefin Claudia Roth ...
Wäre Claudia Roth nicht Parteichefin der Grünen, sondern die Vorsitzende von SPD, CDU oder FDP, sie wäre nach ihrem Urwahl-Desaster politisch erledigt. Eine Kandidatur auf dem Parteitag am Wochenende käme einem politischen Selbstmord gleich. Doch die Grünen ticken anders. Bis auf eine Phase




