Wirtschaftsrat fordert von Bundesregierung mehr Ausgabendisziplin

Wirtschaftsrat fordert von Bundesregierung mehr Ausgabendisziplin

ID: 769122
(ots) - Zur Verabschiedung des Bundeshaushaltes am 23.
November 2012 erklärt der Generalsekretär des Wirtschaftsrates der
CDU, Wolfgang Steiger:

Wirtschaftsrat fordert von Bundesregierung mehr Ausgabendisziplin

Wirtschaftsrat veröffentlicht MONITOR SCHULDENBREMSE

"Mit dem Entwurf des Bundeshaushaltes 2013 wird auch nach 44
Jahren in Folge das Ziel verfehlt, einen ausgeglichenen Haushalt
vorzulegen. Dies ist umso bedauerlicher, als die Voraussetzungen
dafür trotz der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/9 in
dieser Legislaturperiode so gut wie selten zuvor waren," erklärt
Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU am
Freitag in Berlin. Gleichwohl bekräftigt Steiger das Vorhaben der
schwarz-gelben Bundesregierung, mit einer nach 2011 abermaligen
deutlichen Reduzierung der Ausgaben im nächsten Jahr das
Ausgabenwachstum über die gesamte Legislaturperiode deutlich unter 1
Prozent pro Jahr zu halten.

Wolfgang Steiger mahnte: "Die ungeplanten Belastungen aufgrund der
Schuldenkrise in Europa dürfen nicht als fortwährende Begründung für
immer neue Schuldenaufnahmen missbraucht werden." Ohne das im Zuge
der europäischen Krise gesunkene Zinsniveau müsste Deutschland
aktuell jährlich mindestens 10 Mrd. Euro mehr Zinsen auf seine
Schulden zahlen. Zudem habe auch der Rat der fünf Wirtschaftsweisen
vor wenigen Tagen dem Bund noch einmal mehr Ausgabendisziplin ins
Stammbuch geschrieben. "Bürger und Wirtschaft verzichten seit Jahren
auf Steuerentlastungen, und die Steuereinnahmen steigen auf immer
neue Rekordhöhen. Wir erwarten nun endlich ein Ende der
Neuverschuldung statt immer neuer Sozialleistungen auf Pump", so
Steiger.

"Die Menschen in Deutschland schätzen solide Staatsfinanzen." Vor
diesem Hintergrund , so Steiger weiter, müssten nicht nur der Bund,


sondern gerade auch die Bundesländer endlich alle ernst machen mit
der Haushaltskonsolidierung. Der Wirtschaftsrat werde die Entwicklung
der Haushalte von Bund und Ländern auf dem Weg zur Einhaltung der
Schuldenbremse im Grundgesetzt fortan auch öffentlichkeitswirksam
begutachten. "Dafür haben wir auf der Homepage des Wirtschaftsrates
einen MONITOR SCHULDENBREMSE installiert", so der Generalsekretär
weiter. Wenn der Stabilitätsrat schon keine echten
Sanktionsbefugnisse habe, komme es umso mehr darauf an, den
öffentlichen Druck auf die Politiker hoch zu halten.



Pressekontakt:
Dr. Thomas Raabe
Pressesprecher
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Telefon: 030 / 240 87-301
Telefax: 030 / 240 87-305
pressestelle@wirtschaftsrat.de

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  TERMINÄNDERUNG: Pressestatement mit Gregor Gysi heute um 10:20 Uhr
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.11.2012 - 09:57 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 769122
Anzahl Zeichen: 2909

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Bundesregierung



Diese Pressemitteilung wurde bisher 178 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Wirtschaftsrat fordert von Bundesregierung mehr Ausgabendisziplin"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Der Wirtschaftsrat der CDU (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Weitere Mitteilungen von Der Wirtschaftsrat der CDU


TERMINÄNDERUNG: Pressestatement mit Gregor Gysi heute um 10:20 Uhr ...
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, der Bundesminister der Finanzen, Wolfgang Schäuble, wird um 10:00 Uhr die Fraktion DIE LINKE über die Ergebnisse der Beratungen der Finanzminister der Euro-Länder informieren. Der Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi wird sein Statement im Anschluss a

"Es ist Zeit für einen gemeinsamen transatlantischen Wissenschaftsraum" / Wissenschaftspartnerschaft mit Amerika ausbauen / Staatssekretär im BMBF wirbt für engere Zusammenarbeit (BILD) ...
Die deutsche Bundesregierung will die deutsch-amerikanischen Wissenschaftsbeziehungen intensivieren. "Es ist höchste Zeit, einen gemeinsamen transatlantischen Raum von Wissenschaft und Forschung zu schaffen", sagte der Staatssekretär im Bundesforschungsministerium Georg Schütte

Zwangsabschlag 2013: DAV bricht Verhandlungsrunde ab / Pressegespräch am 15. November um 10 Uhr mit Hintergründen und Forderungen ...
Die Verhandlungskommission des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) hat die heutige zweite Verhandlungsrunde mit dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) über den sog. Zwangsabschlag für 2013 abgebrochen. Das erste Treffen am 17. Oktober 2012 war ohne Ergebnis vertagt worden.

Deutsch-portugiesisches Unternehmertreffen von BDI und DIHK in Lissabon ...
- Keitel: "Wir wollen das Unternehmertreffen nutzen, um gemeinsam Wachstumsfelder zu identifizieren." - Bauwens-Adenauer: "Portugal sollte unaufgeregten Reformkurs fortsetzen und Potenziale der Jugend in den Blick nehmen." Bundeskanzlerin Angela Merkel und


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z