Continental setzt auf IBM Lotus für Messaging und Collaboration
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Continental setzt auf IBM Lotus für Messaging und Collaboration
Offenheit und Unabhängigkeit der Plattform sowie geringere Infrastrukturkosten entscheidend
Durch die Übernahme von Siemens VDO stand Continental vor der Aufgabe, sich für ein einheitliches Messaging-System zu entscheiden. Rund 37.000 Nutzern von Lotus Domino/Notes standen jetzt 40.000 MS Exchange/Outlook-Anwender von ehemals Siemens VDO gegenüber. Die Evaluierung zog verschiedene Migrationsszenarien in Betracht: ein sofortiger Komplettwechsel auf die Lotus-Plattform, ein schrittweiser Wechsel auf die Exchange Plattform (das heißt Carve-out und Integration) oder gar die Migration auf Open-Source-Produkte oder Internet-Dienste. Um finanzielle und technische Vorteile möglichst schnell zu realisieren, entschied man sich schließlich für die Integration in einem Schritt durch Wechsel auf Lotus Notes.
Die entscheidenden Vorteile lagen für Continental in den geringeren Lizenz-, Migrations- und Betriebskosten unter Lotus Domino/Notes. Außerdem schätzten die Entscheider bei Continental das höhere Optimierungspotenzial der Plattform und vor allem die Flexibilität bei der Wahl der Hardware und des Betriebssystems. In der Gesamtarchitektur ist für Continental die Austauschbarkeit von Produkten eine wesentliche Voraussetzung für die Flexibilität der IT Infrastruktur. Hier sieht der Konzern einen Vorteil durch die Entscheidung für IBM Lotus.
„Unsere Strategie richtet sich auf eine Minimierung der Software-Abhängigkeiten und damit der Steuerbarkeit lizenzbedingter Kosten“, so Dr. Bernhard Thomas, Leiter IT Infrastructure Strategy der Continental AG. „Zwar sehen wir hinsichtlich der Funktionalität der Clients keine gravierenden Unterschiede zwischen Lotus Notes und Microsoft Outlook, jedoch bietet uns die IBM Software mehr Offenheit und Flexibilität sowie geringere Infrastrukturkosten. Daher haben wir uns für sie entschieden.“
Offenheit auch bei CollaborationZudem plant Continental derzeit den Ausbau der IBM Lotus Quickr und Lotus Sametime Infrastruktur. Lotus Quickr soll der neue Standard für alle Anwendungsfälle im Bereich Team- und Projekt-Zusammenarbeit im Unternehmen werden und ersetzt das ältere Quickplace, das bis dahin bei Continental im Einsatz war. Für Quickr sprachen unter anderem die einfachere und direktere Integration mit Lotus Notes, der Zugriff auf Verzeichnisse und Kalender, die Integration mit dem eingesetzten Conferencing- und Instant-Messaging-Programm Lotus Sametime, ebenso wie niedrigere Infrastruktur- und Lizenzkosten. Continental beabsichtigt, auf Basis von Quickr und Sametime die Online- und Echtzeit-Zusammenarbeit im Unternehmen noch weiter auszubauen und dabei auch neue Enterprise 2.0 Funktionalitäten wie Tagging, Subscription und Alerting zu nutzen. Paul Schwefer, Chief Information Officer der Continental AG: „Als Unternehmen der Automobilindustrie hat die permanente Optimierung unserer IT hinsichtlich Flexibilität, Produktivität und Wirtschaftlichkeit hohe Priorität. IBM Lotus ist hierbei Teil unserer Strategie.“
Der Continental-Konzern gehört mit einem Umsatz von mehr als 24 Milliarden Euro im Jahr 2008 weltweit zu den führenden Automobilzulieferern. Als Anbieter von Bremssystemen, Systemen und Komponenten für Antrieb und Fahrwerk, Instrumentierung, Infotainment-Lösungen, Fahrzeugelektronik, Reifen und technischen Elastomerprodukten trägt das Unternehmen zu mehr Fahrsicherheit und zum Klimaschutz bei. Continental ist darüber hinaus ein kompetenter Partner in der vernetzten, automobilen Kommunikation. Das Unternehmen beschäftigt nahezu 140.000 Mitarbeiter an rund 190 Standorten in 35 Ländern.
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Datum: 12.03.2009 - 17:45 Uhr
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