Nach dem Hilfsangebot der Opel-Händler sind nun die Länder gefragt
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Nach dem Hilfsangebot der Opel-Händler sind nun die Länder gefragt
"Ziel muss es jetzt sein, die Loslösung der Opel-Werke aus dem General Motors-Verbund voranzutreiben, damit aus der Marke Opel eine europäische Firma Opel entstehen kann. Ein erster seriöser Käufer hat heute seinen Hut in den Ring geworfen. Nun kommt es darauf an, dass die Bundesregierung gemeinsam mit den vier betroffenen Bundesländern handelt. Deren Ministerpräsidenten sind gefordert, schnellstmöglich ein gemeinsames Kaufkonsortium zu bilden, einen Kaufpreis zusammenzustellen und damit eine Kaufoption bei General Motors in Amerika verbindlich zu hinterlegen. Die heutige finanzielle Zusage der Opel-Händler kann dabei als Aktivposten eingeplant werden.
Als nächsten Schritt schlage ich vor, dass die Landesregierungen auf die Automobilzulieferer zuzugehen und sie in das Konsortium der Eigentümer einzuladen. Weiterhin sind die IG Metall und die Opel-Betriebsräte einzubeziehen, die im Rahmen einer Mitarbeiterbeteiligung in das Konsortium aufgenommen werden können. Damit hätte die zukünftige Opel-Gruppe eine breite finanzielle Basis. Die Bundesregierung könnte dem Konsortium hilfreich zur Seite stehen, indem sie mit den Regierungen Spaniens, Belgiens und Großbritanniens eine Verabredung darüber trifft, ob oder wie Opel-Anteile von diesen Ländern gezeichnet werden.
Opel muss zu einer europäischen Produktionsfirma weiterentwickelt werden, die nach einer sauberen Trennung vom Mutterkonzern über eine strategische Partnerschaft mit General Motors reden kann."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 19.03.2009 - 18:03 Uhr
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