Studie Vergütung in der Unternehmensberatung 2012

Studie Vergütung in der Unternehmensberatung 2012

ID: 793824
(ots) -

Höhe der Festgehälter variiert in der Unternehmensberatungsbranche
innerhalb der Hierarchieebenen teilweise erheblich

Organisations- und Strategieberater können mit den höchsten
Fixgehältern rechnen

Die Höhe der Festgehälter variiert in der
Unternehmensberatungsbranche innerhalb der Hierarchieebenen teilweise
erheblich. Bei den großen Marktteilnehmern mit mehr als 25 Millionen
Euro Jahresumsatz beträgt die Spanne beim fest gezahlten
Gehaltsbestandteil auf der obersten Hierarchiestufe Partner
beispielsweise über 170.000 Euro. Dies sind Ergebnisse der Studie
"Vergütung in der Unternehmensberatung 2012", die der Bundesverband
Deutscher Unternehmensberater (BDU) heute veröffentlicht hat. Im
Durchschnitt können die Partner großer Unternehmensberatungen danach
mit einem Festgehalt von rund 213.000 Euro pro Jahr rechnen. In
anderen Umsatzklassen liegt der Mittelwert hingegen deutlich
darunter. Er sinkt von 135.500 Euro in der Umsatzklasse `5 Millionen
bis 25 Millionen` stetig bis auf 85.000 Euro in der Umsatzklasse
`unter 500.000 Euro`. Grundsätzlich lässt sich daher feststellen: Auf
Partnerebene fällt das Brutto-Festgehalt umso höher aus, je größer
der Umsatz des jeweiligen Beratungsunternehmens ist.

Auch für die Hierarchiestufe Senior Manager ergibt sich in der
BDU-Studie eine deutliche Korrelation zwischen der Höhe des
Brutto-Festgehalts und der Größenklasse der Unternehmensberatung.
Während die Höhe der Festvergütung in der Umsatzklasse `500.000 Euro
bis 1 Million Euro` bei rund 66.000 Euro liegt, steigt sie bei den
Consultingfirmen mit mehr als 25 Millionen Euro Umsatz auf knapp
107.000 Euro und damit auf das 1,6-fache.

Auf der Hierarchiestufe Consultant reicht die Spanne des
durchschnittlichen Brutto-Festgehalts von 51.200 Euro bei den großen


Unternehmensberatungsgesellschaften bis zu 39.700 Euro bei den
kleineren Marktteilnehmern in der Umsatzklasse `500.000 Euro bis 1
Million Euro`. Für Berufseinsteiger, die in der Regel als Analyst
starten, bewegt sich der Mittelwert je nach Um-satzstärke der
Beratungsunternehmen zwischen 39.300 Euro und 28.900 Euro.

Die höchsten Festgehälter werden über alle Hierarchiestufen hinweg
betrachtet tendenziell in den Consultingfirmen mit den Schwerpunkten
Organisations-/Prozessberatung sowie Strategieberatung gezahlt. Das
durchschnittliche Plus des Festgehalts beim Aufstieg auf die nächste
Hierarchiestufe liegt beispielsweise beim Wechsel vom Senior Manager
zum Partner bei 62 Prozent, vom Consultant zum Senior Consultant bei
35 Prozent sowie vom Analyst zum Consultant bei 20 Prozent. Für
Letztere, die Karriereeinsteiger im Consulting, ist das
durchschnittliche Entwicklungspotenzial bei den Top-Gesellschaften
beim ersten Karriereschritt mit einem Plus von 30 Prozent nochmals
höher. Insgesamt nimmt in vielen Hierarchieebenen die
Verbesse-rungsmöglichkeit analog der Unternehmensgröße zu.

Weiterhin: Je größer und damit umsatzstärker die
Unternehmensberatungsgesellschaft ist, desto geringer fällt auf der
Partnerebene der Anteil des Brutto-Festgehaltes an den
Gesamteinkünften aus. Bei den großen Unternehmensberatungen mit mehr
als 25 Millionen Euro Jahresumsatz entfallen 58 Prozent der
Gesamtvergütung auf das Brutto-Festgehalt sowie insgesamt 42 Prozent
auf die variablen Bezüge plus Nebenleistungen. Hingegen verteilt sich
die Gesamtvergütung in der Größenklasse `500.000 bis 1 Million Euro`
auf 69 Prozent Brutto-Festgehalt sowie 31 Prozent variable Bezüge
plus Nebenleistungen. Grundsätzlich gilt: In den unteren
Hierarchiestufen ist der Anteil des Fixgehaltes am höchsten - zum
Beispiel rund 90 Prozent bei den Analysten - und sinkt dann im Laufe
der Beraterkarriere mit der zunehmenden Verantwortung für
Projektergebnisse und Projektakquise.

Studien-Hintergrund

Die Studie " Vergütung in der Unternehmensberatung 2012"
untersucht relevante Kennzahlen aus sechs Themenfeldern:
Vergütungsstruktur, Brutto-Festgehalt, erfolgsabhängige Bezüge,
Neben-leistungen, Gesamtvergütung sowie Vergütung freiberuflicher
Mitarbeiter. Grundlage der Studie ist eine Marktbefragung des
Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) im Zeitraum Juli
bis September 2012. Insgesamt wurden 193 Fragebögen komplett
ausgewertet. Der Anteil der teilnehmenden Unternehmensberatungen mit
Schwerpunkt Strategieberatung lag bei 31 Prozent, bei der
Organisations- und Prozessberatung bei 45 Prozent, bei der
IT-Beratung bei 15 Prozent und bei der Human-Resources-Beratung bei 9
Prozent.

Inhaltsverzeichnis und Bestellmöglichkeit der Studie unter:
http://bit.ly/11iz152



Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.
Klaus Reiners (Pressesprecher)
Reinhardtstraße 34, 10711 Berlin und Zitelmannstraße 22, 53113 Bonn
T +49 (0) 228 9161-16 oder 0172 23 500 58, rei@bdu.de

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Datum: 10.01.2013 - 11:31 Uhr
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