Westfalenpost: Frauen-Quote in Spitzenpositionen
Herr Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft
macht es sich leicht, den Mangel an weiblichen Führungskräften in der
Wirtschaft und die Lohnunterschiede zu erklären: Frauen wählen den
falschen Beruf, bekommen Kinder und wollen dann auch noch tatsächlich
einen Teil ihres Daseins mit der Familie verbringen und arbeiten in
Teilzeit. Also sind Frauen selber schuld, oder was will Hüther mit
seiner Analyse anderes sagen?
Gleichzeitig hält er es für
"zu billig" mit einer Quote zu reagieren. Man solle lieber noch ein
wenig nach den Ursachen forschen, warum Frauen nicht in den oberen
Etagen der Unternehmen zu finden seien. Ein Widerspruch zu der
Aussage oben? Kaum. Wohl eher eine Aufforderung, lieber noch eine
Weile am Problem herumzudoktern, als tatsächliche Änderungen
herbeizuführen.
So viele Argumente sich gegen eine Quote
finden lassen, so sehr würde sie die notwendigen Veränderungen
beschleunigen. Und dabei geht es nicht nur darum, die
Betreuungsmöglichkeiten auszubauen. Es geht vielmehr auch darum,
Strukturen und Gewohnheiten in Frage zu stellen. Teilzeit kann auch
bedeuten, Verantwortung zu teilen und im besten Fall den kreativen
Input zu verdoppeln.
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Datum: 14.01.2013 - 19:31 Uhr
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