LVZ: Göring-Eckardt: "Ich sehe nur Trennendes" zwischen Grünen und Union / Grüne wollen

LVZ: Göring-Eckardt: "Ich sehe nur Trennendes" zwischen Grünen und Union / Grüne wollen bei Rot-Grün darauf achten, dass Bürger nicht überfordert werden

ID: 808065
(ots) - Schwarz-Grün ist, nach Ansicht von
Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt, unwahrscheinlicher
denn je geworden. In einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung"
(Montag-Ausgabe) sagte die Spitzenfrau der Grünen für die nächste
Bundestagswahl: "Wir schauen uns die Inhalte an. Da sehen wir bei der
Union nur Trennendes", stellte die Grünen-Politikerin fest.
Inhaltlich treffe dies die Punkte Betreuungsgeld, ausgebremste
erneuerbare Energien, die Ablehnung einer Frauenquote, die Blockade
eines gesetzlichen Mindestlohnes, ein Nein zu Adoptionsmöglichkeiten
für schwule und lesbische Paare sowie einen zum Teil
menschenunwürdigen Umgang mit Flüchtlingen. "Das funktioniert auch
nach der Wahl nicht", versicherte Göring-Eckardt. Unter Verweis auf
einen ersten Programmentwurf einer Schreibgruppe für die
Bundestagswahl werde jetzt das inhaltlich begründete Versprechen
einer rot-grünen Zusammenarbeit beraten. Koalitionen entschieden sich
inhaltlich. "Rechnerische Mehrheiten sind nicht automatisch
inhaltliche Mehrheiten. Mit den Parteien, die momentan die
Bundesregierung bilden, passt es inhaltlich nicht." Union und FDP
machten das Gegenteil von dem, was die Grünen wollten und was die
Mehrheit der Bevölkerung sich wünsche. "Da muss man ehrlicher Weise
vor der Wahl sagen, inhaltlich gibt es nicht die Übereinstimmung, die
man brauchen würde, um gemeinsam zu regieren." Und dabei bleibe es
auch für Zeit nach der Bundestagswahl, sagte Katrin Göring-Eckardt
auf eine entsprechende Frage: "Was denken Sie denn, das wird doch
dann nicht plötzlich ausgewürfelt. Schließlich werde den Grünen nicht
umsonst "die größte Glaubwürdigkeit zugesprochen". Heute bewegten
sich die Grünen mit der Union "auf Augenhöhe", sagte die
Grünen-Politikerin. "Wir stehen für nachhaltiges Leben, wir
repräsentieren die Mehrheit bei den Lebensstilfragen." Die Grünen


hätten inzwischen "genug Selbstbewusstsein, zu sagen, na klar, wir
haben ein Komplettangebot an Politik, das besser ist". Im Vergleich
zur SPD nahm die Grünen-Spitzenkandidatin für ihre Partei in
Anspruch, darauf zu achten, "dass Bürger nicht doppelt belastet
werden". Große Vermögen sollten natürlich mehr beitragen, es solle
aber keine Substanzbesteuerung für Unternehmen geben. "Die Erhöhung
des Spitzensteuersatzes soll nur die treffen, die es sich leisten
können."



Pressekontakt:
Leipziger Volkszeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/233 244 0

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  LVZ: Nationales Hilfetelefon gegen sexuelle Belästigung ab März freigeschaltet / Familienministerin Schröder warnt vor Spätfolgen sexueller Belästigung LVZ: Göring-Eckardt möchte Brüderle mit ihrem Dirndl lieber nicht begegnen
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.02.2013 - 06:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 808065
Anzahl Zeichen: 2735

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Leipzig



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 216 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"LVZ: Göring-Eckardt: "Ich sehe nur Trennendes" zwischen Grünen und Union / Grüne wollen bei Rot-Grün darauf achten, dass Bürger nicht überfordert werden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Leipziger Volkszeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

LVZ: Zentralrat der Roma und Sinti fordert Verzicht auf Roma-Abschiebungen in das Kosovo / Roma-Problem in Frankreich ist ein EU-Arbeitsmarkt-Problem ...
Der Zentralrat der Roma und Sinti in Deutschland hat vor der Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag und Dienstag nach Bulgarien und Rumänien einen Verzicht auf Roma-Abschiebungen aus Deutschland in das Kosovo verlangt. Zugleich machte Zentralratssprecher Herbert Heuß in einem

LVZ: Wegen der geplanten Erhöhung der Hartz-IV-Bezüge fordert die Linkspartei eine neue "Armutsbremse" bei den Renten / Drohender Absturz der Rentner ...
Eine "Armutsbremse" zum Schutz der Rentner angesichts steigender Hartz-IV-Beträge fordert die Linkspartei. Obwohl die Hartz-IV-Beträge 2011 nach Meinung der Linkspartei nur äußerst bescheiden ansteigen - regulär zum Jahreswechsel um fünf Euro, im zweiten Halbjahr 2011 wegen der P

LVZ: Polizei-Gewerkschaften kritisieren neue Hamburger "Blaulicht-Steuer" / GdP: "Verrückt, was in der Polizei derzeit abgeht" ...
Als Beleg für "verrückte" Vorgänge bei der Polizei haben die Polizeigewerkschaften die in Hamburg ab Jahreswechsel geltende "Blaulichtsteuer" von 40 Euro pro Polizeiruf bei Blechschäden im Straßenverkehr kritisiert. "Wenn das Schule macht, wird demnächst eine Ein


Weitere Mitteilungen von Leipziger Volkszeitung


LVZ: Nationales Hilfetelefon gegen sexuelle Belästigung ab März freigeschaltet / Familienministerin Schröder warnt vor Spätfolgen sexueller Belästigung ...
Sexuelle Gewalt und Belästigung ende oft in lang anhaltender Rat- und Hilflosigkeit bei den Opfern, sagt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Sonnabend-Ausgabe). Ab Anfang März könnten deshalb von Gewalt und sexueller Bedrängung

Neue Presse Hannover: Döring schließt Überraschungen bei der geheimen Niedersachsen-Ministerpräsidentenwahl nicht aus / Union soll Haltung zur Rentenfrage klären ...
FDP-Generalsekretär Patrick Döring schließt Überraschungen bei der geheimen Wahl des niedersächsischen Ministerpräsidenten am 19. Februar nicht aus. SPD und Grüne verfügen im neu gewählten Landtag über eine Mehrheit von nur einer Stimme. Um das Amt des Regierungschefs bewirbt sich der

Neue OZ: Kommentar zu PID ...
Über den Wert des Lebens Präimplantationsdiagnostik (PID), Abtreibung, Sterbehilfe - mit wenigen Themen tut sich der Gesetzgeber so schwer wie mit jenen, die Beginn und Ende des Lebens betreffen. Was einst allein die Natur entschied, liegt heute im Einflussbereich des Menschen - und stellt

Westfalenpost: Riskante Initiative Kommentar von Lorenz Redicker zu den Beamtenpensionen ...
Attraktiver also soll der Staatsdienst werden - und zwar, indem man den Beamten den Wechsel in die Privatwirtschaft erleichtert. Das hört sich nicht nur paradox an, es könnte auch nach hinten losgehen: Junge, hoch qualifizierte Fachleute kommen trotzdem nicht - der Staat bietet ja nicht mehr a


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z