Mayer: Big Data - großes Problem für den Datenschutz?
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EU-Kommission statt. Dazu erklärt der innen- und rechtspolitische
Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer:
"Auch bei neuen Innovationen wie Big-Data-Anwendungen dürfen
Datensicherheit und Datenschutz nicht zu kurz kommen. Darauf müssen
wir trotz all der Chancen und Möglichkeiten, die der technische
Fortschritt im Internet bietet, achten. Mit Big-Data-Anwendungen
können große Datenmengen strukturiert und ausgewertet werden. Solche
Verfahren können äußerst nützlich sein. So gibt es etwa im
Rhein-Main-Gebiet ein Pilotprojekt, bei dem Daten aus dem
Straßenverkehr in Echtzeit ausgewertet werden, um durch intelligente
Steuerung des Verkehrs Staus zu vermeiden. Big-Data-Anwendungen
verknüpfen jedoch auch Daten und geben ihnen damit eine veränderte
Informationsqualität. So wollte im vergangenen Jahr die Schufa mit
dem Hasso-Plattner-Institut untersuchen, welchen Aufschluss
Facebook-Freunde über die Kreditwürdigkeit eines Nutzers geben.
Solche Projekte sind durchaus bedenklich. Es braucht eine Grenze für
die Nutzungsmöglichkeit derartiger Anwendungen, damit Big Data nicht
zu einem großen Problem für den Datenschutz wird.
Es ist liegt aber auch am Einzelnen selbst, mit seinen
personenbezogenen Daten im Internet verantwortungsvoll umzugehen. Die
Datenmengen, die praktisch von jedem existieren, wachsen laufend.
Gerade für das Vertrauen der Menschen in neue Technologien ist es
daher wichtig, dass die Privatsphäre der Internetnutzer gewahrt wird.
Es ist erforderlich, eine Balance zwischen Innovation und Fortschritt
einerseits und dem Datenschutz andererseits zu schaffen. So bietet
etwa die Anonymisierung von Daten oft eine Möglichkeit,
Big-Data-Anwendungen ohne Gefahr für die Sicherheit personenbezogener
Daten sinnvoll und effektiv einzusetzen."
Hintergrund:
Mit dem von der EU-Kommission heute begangenen "Safer Internet
Day" soll das Bewusstsein der Menschen für mehr Sicherheit und einen
vorsichtigeren Umgang mit personenbezogenen Daten im Internet
geschärft werden.
Pressekontakt:
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
Pressestelle
Telefon: 030 / 227 - 5 5012 / - 5 2427
Fax: 030 / 227 - 5 60 23
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Datum: 05.02.2013 - 16:51 Uhr
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