Neue OZ: Kommentar zu Katholische Kirche
ID: 812286
Die katholische Kirche steckt in der Defensive: Mitglieder werden
für ihren Glauben belächelt, Priester für ihre Lebensentscheidung
bemitleidet, die Lehre wird als altmodisch abgekanzelt. Wenn es um
das Thema Kirche geht, ist der Ton in TV-Magazinen und Talkshows
derzeit oft bestimmt von einer aggressiv-kirchenfeindlichen Stimmung.
Da wird die Kirche als Arbeitgeber schlechtgemacht, ohne im
Gegenzug darzustellen, was ihre Schulen, Behinderteneinrichtungen,
Heime und Kindergärten für die Gesellschaft leisten. Und die
Institution Kirche wird ausschließlich als einengend beschrieben.
Insofern hat Kardinal Joachim Meisner mit seiner Klage, hat auch der
Wissenschaftler Norbert Bolz mit seiner kritischen Einschätzung des
Verhältnisses von Medien und Kirche recht.
Jedoch verkennt der Kardinal, der im katholischen Deutschland
große Macht hat, dass er selbst ein Teil des Problems ist, wenn es um
das Image geht. Viele seiner rigorosen Äußerungen sind schwer zu
vermitteln und auch unter katholischen Laien umstritten. Und Meisner
trägt dazu bei, dass innerkirchlich über manche Themen nicht offen
geredet wird.
Das führt zu einer ständigen Selbstbeschäftigung der katholischen
Kirche. Und dazu, dass ihre Kernbotschaft, die eine befreiende
Botschaft des Glaubens an einen lebensbejahenden Gott ist, völlig in
den Hintergrund gerät. Das ist bedauerlich.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.02.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 812286
Anzahl Zeichen: 1706
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 205 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Katholische Kirche"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Ökonom Ferdinand Dudenhöffer fordert das Ende der 35-Stunden-Woche in der kriselnden deutschen Autoindustrie. "Das Problem der hohen Produktionskosten könnte man zumindest teilweise lösen, indem VW die 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich wieder einführt. So wie es gerade bei Mercedes d
"Discounter"-Star Klara Lange über ihre Kurierdienstzeit: "Manche wollten nur eine Banane" / Schauspielerin erlebte kuriose Bestellungen in wohlhabenden Hamburger Wohnvierteln ...
Eine Banane oder eine Flasche Wasser - mehr landete nach den Worten von Schauspielerin Klara Lange bei manchen Lieferdienst-Bestellungen in wohlhabenden Hamburger Wohnvierteln nicht im Einkaufskorb. "Die Leute wollten testen, ob wir wirklich so schnell da sind", sagte die 28-Jährige der &
Sparpläne von VW: Linken-Chef kritisiert "profitgierige Konzernspitze" / Luigi Pantisano vor VW-Aufsichtsratssitzung: "Management kennt keine Verantwortung" ...
Vor der Sitzung des VW-Aufsichtsrates zur Entscheidung über die geplanten Werksschließungen kritisiert Luigi Pantisano den Konzernvorstand. "Die Beschäftigten sind wütend und das zurecht. Sie erwirtschaften die Gewinne, die VW immer noch täglich einfährt", sagte der Vorsitzende der L
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Rassismus/Rösler ...
Aufgeschreckt Hessens Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn beteuert, er habe seine umstrittene Äußerung über FDP-Chef Philipp Rösler keinesfalls rassistisch gemeint. Wenn das der Wahrheit entspricht, hat sich der Politiker mehr als unglücklich ausgedrückt. Für die Opposition ist der Fau
Neue OZ: Kommentar zu Koalitionsverhandlungen/Gorleben ...
Hoch gepokert Parteiübergreifend soll ein neues Suchverfahren auf den Weg gebracht werden, mit dem erstmals auch Standorte außerhalb Niedersachsens für ein Atom-Endlager in Betracht kommen. Was vor Jahren noch undenkbar schien, droht nun aber ausgerechnet an dem Bundesland zu scheitern, d
Lausitzer Rundschau: Zu den Gebühren an Bankautomaten ...
4,26 Euro im Durchschnitt bei jeder Abhebung, in manchen Regionen auch 7,50 Euro. 389 Millionen Euro kamen so in einem Jahr zusammen, ein hübscher Extragewinn. Die Sparkassen und Genossenschaftsbanken zocken ab. Und zwar gnadenlos. Verbürgt ist der Fall einer Studentin aus Berlin, die für ihre
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu der Rassismus-Debatte um die FDP ...
Die Äußerung des hessischen FDP-Chefs Jörg-Uwe Hahn über Ressentiments gegen den gebürtigen Vietnamesen Philipp Rösler lässt sich als grobes Foul am Vorsitzenden interpretieren. Wollte man seinen Satz in mildes Licht tauchen, war es ein äußerst plumper Versuch, den unterschwelligen Ras




