Neue OZ: Kommentar zu Nordkorea
ID: 813925
Die Welt empört sich, doch Frieden und Völkerrecht sind Nordkoreas
Diktator Kim Jong Un egal. Sein Vater und Großvater waren ebenfalls
keine Menschenfreunde. Die Kim-Dynastie hält die Nordkoreaner seit
Jahrzehnten als Geiseln. Lieber lässt das Regime Millionen Bürger
hungern, als auf eine gigantische Armee und Atombomben zu verzichten.
Das ist Wahnsinn, aber Realität.
Darüber mögen sich die Mitglieder des Sicherheitsrates der
Vereinten Nationen empören, aber im Grunde sind selbst die USA
ratlos. Der Tyrann lässt sich nicht mehr stoppen. Als Atommacht ist
Nordkorea faktisch unangreifbar geworden. So dient eine der
tödlichsten Waffen der Welt als Lebensversicherung für eines der
größten Schreckensregime der Gegenwart.
China ist über das aggressive Vorgehen Nordkoreas nicht glücklich.
Aber die roten Turbo-Kapitalisten in Peking werden ihren engen
Verbündeten in Pjöngjang nicht im Stich lassen. Dafür stehen viel zu
viele strategische und wirtschaftliche Interessen auf dem Spiel. Die
USA können Südkorea und Japan schützen, doch ein Sicherheitsrisiko
für die Region bleibt. Fast noch schlimmer ist das fatale Signal, das
der nordkoreanische Atomwaffentest an die Schurkenregime der Welt
sendet: Seht, trotz Sanktionen haben wir die Bombe. Irans Ajatollahs
dürfen sich ermutigt fühlen.
Michael Clasen
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.02.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 813925
Anzahl Zeichen: 1653
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 209 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Nordkorea"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Osnabrück. Der Krankenkassen-Spitzenverband GKV hat vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform gewarnt, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der Krankenkassen doppelt so schnell gestiegen wir die Einnahmen. Wenn nicht schnell
Möglicher Kurswechsel bei Grünen: Brantner schwört Mitglieder auf "schwierige Kompromisse" ein / Regierungsverantwortung pragmatisch nutzen, "urgrüne Politik" von Özdemir als ...
Osnabrück. Im Richtungsstreit der Grünen hat Parteichefin Franziska Brantner einen pragmatischen Kurs angemahnt und die Parteibasis auf schmerzhafte Zugeständnisse im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung eingeschworen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagt
"Werden überrollt": Grünen-Chefin warnt CDU vor Koalition mit AfD im Osten / Vor Ostdeutschland-Wahlen: Brantner befürchtet Parallelen zur Machtübernahme der Nazis, sie fordert Erhalt de ...
Osnabrück. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt Grünen-Chefin Franziska Brantner die CDU vor einer Koalition mit der AfD und zieht Parallelen zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. "Das Experiment, dass eine Partei der Mitte Faschisten zur Macht
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Landtag / Busemann ...
Vernünftig Bernd Busemann kann aufatmen. Die SPD hat gestern den Weg für seine Wahl zum Landtagspräsidenten frei gemacht, indem sie seine Entschuldigung für die Alkoholfahrt akzeptierte und ihm Unterstützung in offener Abstimmung zusicherte. Diese Entscheidung ist vernünftig. Man mag
Neue OZ: Kommentar zu Arbeitsmarkt / Konjunktur ...
Tief gefallen Wie tief die Beschäftigten in Deutschland doch gefallen sind: Seit drei Jahren schon steigen die Löhne real an. Und doch ist immer noch nicht das Bruttoniveau des Jahres 2000 erreicht. Ökonomisch harte Zeiten und viele Reformen haben tiefe Spuren hinterlassen, wie das WSI-Ins
Neue OZ: Kommentar zu Kirchen / Papst ...
Gewaltige Erwartungen Die Anforderungen an den neuen Papst sind ebenso hoch wie die Erwartungen an das Oberhaupt der Katholiken. Einen jungen Pontifex wünschen sich viele Christen, einen modernen, gebildeten, weltläufigen Theologen, ökumenisch eingestellt und dazu ein charismatischer Seel
Neue OZ: Kommentar zu Arbeitsmarkt / Gesellschaft ...
Krause Theorie Diese Forderung ist aus der Zeit gefallen: Eine 30-Stunden-Woche, die Wissenschaftler, Politiker und Publizisten jetzt verlangen, haben nicht einmal die Gewerkschaften der Metall- und Druckindustrie gefordert, als sie in den 1980er-Jahren für kürzere Arbeitszeiten kämpften.




