Westfalenpost: Stuttgart 21 / Bahn / Bau
Es ist ein Dilemma. Das ist offensichtlich. Denn
jede Entscheidung - ob für den Weiterbau von Stuttgart 21 oder
dagegen - hätte ihre Kritiker gefunden. Und, was weit schwerer wiegt:
Jede Entscheidung kostet richtig viel Geld.
Doch nicht erst
seit am geplanten Berliner Großflughafen zwar die Lichter brennen,
doch auch auf lange Sicht kein Flugzeug abheben wird, sollten für
Großprojekte neue Maßstäbe angelegt werden. Kostenüberschreitungen in
Milliarden-Höhe lassen sich nicht mehr rechtfertigen. Zumal sie in
der Regel vor allem den Steuerzahler belasten. Vom
Verursacher-Prinzip ist längst keine Rede mehr.
Nun mag man
anführen, dass ein Ausstieg auch Kosten verursacht. Und die
Alternativen, die in Stuttgart noch immer diskutiert werden, sind
ebenfalls nicht gratis zu haben. Doch hätte ein Aus für Stuttgart 21
vor allem politische "Kosten" verursacht. Für die grün-rote
Landesregierung in Baden-Württemberg, aber auch für Kanzlerin
Merkel, deren Partei schon einmal an der Stuttgart-21-Debatte
scheiterte. Diese "Kosten" haben wenige Monate vor der Bundestagswahl
alle gescheut.
Verkehrsminister Ramsauer hat in einer
ersten Reaktion Ministerpräsident Kretschmann (Grüne) dafür gedankt,
dass die Ausstiegsdebatte kein Thema sei. Gleichzeitig schiebt der
Bundesminister die erste Rechnung über den Tisch: Das Land und die
Stadt Stuttgart müssten sich an den nun beschlossenen Mehrkosten
beteiligen. Und damit sind die Milliarden gesichert. Egal wem welche
Entscheidung nun noch politisch den Kopf kostet - der Steuerzahler
wird bezahlen.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.03.2013 - 19:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 828175
Anzahl Zeichen: 1878
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 157 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Stuttgart 21 / Bahn / Bau"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
DER STANDARD-Kommentar: "Ideologische Leitplanken" von Michael Völker ...
Es gibt nicht viele Personen in seinem beruflichen Umfeld, denen SPÖ-Chef und Bundeskanzler Werner Faymann wirklich vertraut. Laura Rudas gehört dazu. Die 32-Jährige managt die Parteizentrale in der Löwelstraße und soll Faymann parteiintern den Rücken frei halten. Offenbar tut sie das zu seine
NRZ: Zahl psychisch kranker Täterinnen in NRW verdoppelt 2012 kamen 172 Frauen in den so genannten Maßregelvollzug, zehn Jahre zuvor waren es erst 84 ...
Die Zahl psychisch kranker Frauen, die straffällig werden, hat sich in NRW in zehn Jahren mehr als verdoppelt. Wurden 2003 noch 84 Frauen zum so genannten Maßregelvollzug verurteilt, waren es in 2012 schon 172, so das NRW-Gesundheitsministerium. Damit steigt ihre Zahl deutlich schneller an
WAZ: Wer kann schon in die Küche gucken? Kommentar von Matthias Korfmann ...
Leckeres Essen erkennt jeder am Geschmack. Gute Küchen nicht unbedingt. Denn für das Reich des Koches hat der Gast kein Visum. Vielleicht ist der Küchenchef ein ehrbarer Mann. Einer, der jedes Salatblatt putzt und keine Bazille reinlässt. Vielleicht ist er auch einer von jenen, die wir aus d
Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder) zum NPD-Antrag vor dem Bundesverfassungsgericht: ...
Der Rassistentruppe steht das Wasser bis zum Hals. Sie braucht jede Aufmerksamkeit, die sie bekommen kann. In dieses Muster passt auch die Reaktion auf den jetzt abgeschmetterten Antrag: Man habe sich darauf vorbereitet und ziehe nun eben vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Zu




