Wasser für Schüler - Risiko für Übergewicht sinkt deutlich
ID: 82982
Wasser für Schüler
Risiko für Übergewicht sinkt deutlich
Durch eine Steigerung des Wasserkonsums sollte der Genuss zuckerhaltiger Softdrinks reduziert und so die Kalorienaufnahme gesenkt werden. Dazu wurden in 17 Schulen Wasserspender aufgestellt. Ihre Einführung wurde durch eigens dafür entwickelte Unterrichtsstunden begleitet. Außerdem sollten die teilnehmenden Lehrer ihre Schüler zum Wassertrinken ermutigen. Die Trinkgewohnheiten der Schüler wurden zu Beginn und zum Ende eines Schuljahres mittels Fragebögen erfasst und deren Body-Mass-Index (BMI) bestimmt. Für die Studie wurden Schulen aus sozialen Brennpunkten ausgewählt, weil in diesen die Zahl der übergewichtigen Kinder besonders hoch ist. Außerdem sind Präventionsprogramme, die zum Beispiel die aktive Mitarbeit der Teilnehmer außerhalb der Schule erfordern, hier bisher kaum erfolgreich. Die Autoren hofften, durch eine bewusst einfache Maßnahme die Zielgruppe besser zu erreichen.
Ihre Ergebnisse gaben ihnen Recht: Am Ende des Jahres tranken die Schüler aus der Versuchsgruppe im Schnitt ein Glas Wasser am Tag mehr als die Kontrollgruppe. Ihr Risiko, Übergewicht zu entwickeln, hatte sich zugleich um 30 Prozent verringert. Dabei blieb der Anteil der Übergewichtigen in der Versuchsgruppe konstant, stieg aber in der Kontrollgruppe im Verlauf des Jahres an. Der durchschnittliche BMI der beiden Gruppen unterschied sich nicht signifikant voneinander. Auch der Verzehr von Softdrinks in der Versuchsgruppe hatte sich nicht verringert. Warum die Wasser trinkenden Schüler trotzdem seltener übergewichtig wurden und ob die beobachteten Effekte langfristig anhalten, müssen nun weitere Untersuchungen zeigen.
Unabhängig davon stellt aber die ständige Versorgung von Grundschülern mit Trinkwasser eine einfache und kostengünstige Maßnahme zur Gesundheitsförderung dar und vor allem eine Alternative zu zuckerhaltigen Kalorienbomben.
aid infodienst
Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.
Heilsbachstraße 16
53123 Bonn
Tel. 0228 8499-0
Internet: http://www.aid.de
E-Mail: aid@aid.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 08.04.2009 - 15:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 82982
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 402 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Wasser für Schüler - Risiko für Übergewicht sinkt deutlich"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
aid (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
(aid) - Fast jeder dritte Europäer konsumiert Energydrinks - rund 12 Prozent sogar mindestens vier- bis fünfmal in der Woche. Das geht aus einem Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hervor, für die mehr als 52.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in 16 EU-Mitg
SchmExperten in der Lernküche in Bild und Ton: aid-Kurz-Video auf YouTube ...
(aid) - Die "SchmExperten in der Lernküche" des aid infodienst erobern bereits seit Januar die Lernküchen der 6. bis 8. Klassen aller Schulformen. Um noch mehr Lehrerinnen und Lehrer für das praxisorientierte Unterrichtsmaterial zu begeistern, hat der aid ein Kurz-Video produziert, da
Freude am Gärtnern - trotz Pollenallergie: Neuer aid-Hörfunkbeitrag ...
(aid) - Der Winter war lang genug, endlich wird es Frühling: Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, also ab ins Freie und die Natur genießen. Für viele Menschen mag das allerdings wie Hohn klingen, denn Pollenallergien, umgangssprachlich als Heuschnupfen bezeichnet, machen Betroffenen den Au
Weitere Mitteilungen von aid
Massenkeulung auf Kosten der Steuerzahler: Tötung von Puten war laut Experten unnötig ...
Die nach dem Ausbruch der Vogelgrippe im Landkreis Cloppenburg im Dezember 2008 vorgenommene Massenkeulung von 610.000 Puten war nach Meinung von Experten überzogen und unnötig. Die Tiere seien kurz vor Weihnachten zu einem großen Teil schlachtreif gewesen und hätten laut der bundesweit geltende
Mit gutem Gefühl essen - Hygiene-TÜV für Lebensmittelbetriebe ...
(aid) - Gammelfleisch, altes, ranziges Frittierfett oder halbverwelkter Salat. So etwas möchte keiner auf dem Teller haben. Woher weiß man aber, dass der kleine Imbiss um die Ecke oder der gemütliche Italiener einwandfreie Lebensmittel anbietet? Seit Januar 2009 beispielsweise an einem lachenden
Vom Einkaufskorb bis auf den Teller: aid-Special 'Nährstoffveränderungen bei der Lebensmittelzubereitung im Haushalt' aktualisiert ...
(aid) - Egal ob Fleisch, Brot, Obst oder Gemüse - Lebensmittel sollen nicht nur schmecken, sondern auch möglichst viele lebenswichtige Inhaltsstoffe liefern. Deshalb ist es wichtig, bereits beim Einkauf auf gute Qualität zu achten, die Lebensmittel nur kurze Zeit richtig zu lagern und bei der Zu
Dürre als Folge des Klimawandels ...
g>Hunger in Ost-Afrika - Eindrücke aus Tansania (aid) - Wenn man daran gewöhnt ist, einfach den Wasserhahn aufzudrehen, mag man sich fragen, was es schon ausmacht, wenn die Regenzeit im tropischen Afrika drei Wochen später einsetzt als gewöhnlich. In unseren Breiten ist Wasser (noch) selten




