Rheinische Post: Karellverdacht gegen Schornsteinfeger
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NRW-Wirtschaftsministeriums haben die Räumlichkeiten von mehreren
Schornsteinfegern im Umland von Düsseldorf durchsucht. Hintergrund
ist der Verdacht, die Kaminkehrer könnten einen Ehrenkodex
abgeschlossen haben, der vorsieht, dass sie sich gegenseitig in ihren
Kehrbezirken keine Konkurrenz machen. Das berichtet die in Düsseldorf
erscheinende Rheinische Post (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf
den Durchsuchungsbeschluss, der dem Blatt vorliegt. Eine Sprecherin
des NRW-Wirtschaftsministeriums bestätigte die Untersuchungen.
Bereits im Januar waren wegen eines ähnlichen Ehrenkodexes
Ermittlungen gegen Schornsteinfeger in Köln aufgenommen worden. Die
jetzt betroffenen Städte waren Velbert, Ratingen, Mettmann und Köln.
Seit dem 1. Januar ist das Kehrmonopol aufgehoben. Kaminkehrer müssen
auf Druck der EU Wettbewerb zulassen.
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Datum: 14.03.2013 - 00:00 Uhr
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