Straubinger: Ein gesundheitspolitischer Meilenstein
ID: 838210
Förderung der Prävention beschlossen. Dazu erklärt der
gesundheitspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen
Bundestag, Max Straubinger:
"Investitionen in die Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsförderung
sind besser als langwierige und kostenintensive Therapien von
Krankheiten. Gesundheit wird maßgeblich durch eine
gesundheitsbewusste Lebensführung erhalten. Dies erfordert Wissen,
Befähigung und Eigenverantwortung. Hier setzt der heute vom Kabinett
beschlossene Gesetzentwurf zur Förderung der Prävention an. Wir
wollen den Menschen nichts vorschreiben, sondern ihre
Eigenverantwortung stärken. Wir schaffen die Voraussetzungen dafür,
dass künftig deutlich mehr Menschen von qualitätsgesicherten
Präventionsleistungen der Kassen profitieren, und stellen dafür 180
Millionen Euro pro Jahr zusätzlich zur Verfügung. Ein Schwerpunkt
liegt dabei in der weiteren Verbreitung der betrieblichen
Gesundheitsförderung. Wir wollen insbesondere kleine und mittlere
Unternehmen für gesundheitsfördernde Maßnahmen in den Betrieben
gewinnen. Daneben haben künftig alle Versicherten einen Anspruch auf
eine ärztliche Gesundheitsuntersuchung. Am Ende einer Untersuchung
soll regelmäßig eine ärztliche Empfehlung für eine
Präventionsmaßnahme stehen. So sollen Präventionskurse gezielt die
Menschen erreichen, die sie benötigen. Außerdem erleichtern wir für
Beschäftigte in Schichtarbeit und für pflegende Angehörige die
Möglichkeit, Präventions- und Vorsorgeangebote in kompakter Form
wohnortfern wahrzunehmen. Schließlich setzen wir beim
Bundesministerium für Gesundheit eine Ständige Präventionskonferenz
ein, die in jeder Legislaturperiode über die Entwicklung der
Gesundheitsförderungs- und Präventionsziele und deren Umsetzung
berichten und Vorschläge zur Weiterentwicklung aufzeigen wird. Das
zeigt: Der Gesetzentwurf ist ein gesundheitspolitischer Meilenstein.
Er setzt die Präventionsstrategie der Koalition um und trägt deutlich
die Handschrift der Union."
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CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
Pressestelle
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Datum: 20.03.2013 - 11:06 Uhr
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