Westfalenpost: Westfalenpost - Kommentar zu Zypern

Westfalenpost: Westfalenpost - Kommentar zu Zypern

ID: 839817
(ots) -

Zypern hat so viel Einwohner wie Wuppertal und
Dortmund zusammen. Ein Mini-Staat, der bei einer Pleite offenbar die
EU in eine schwere Krise stürzen kann. Die Besorgnis der Menschen ist
berechtigt. Nicht nur in Italien und Spanien. Glaubt man Sparern
hierzulande, machen sie sich Gedanken um ihr Erspartes. Was
passiert, wenn Zypern zahlungsunfähig ist? Wie wackelig ist der Euro,
wenn eines der schwächsten Mitglieder vor dem Bankrott steht und das
ganze Haus ins Wanken gerät?

Der finanztechnische Laie
versteht nicht viel, aber so viel ist ihm klar: je höher die Rendite,
je größer das Risiko. Banken in Zypern locken mit Superzinsen,
zuletzt waren es 4,5 Prozent - weit mehr als in Deutschland erzielt
werden konnte. Nur so konnten die überdimensionierten Geldinstitute
mehr Kundengelder ziehen. Zur Erinnerung: Lockte die Kauphing-Bank
in Island nicht mit ähnlich abenteuerlich hohen
Zinsen?

Wenn die Europäische Zentralbank den Geldhahn
zudreht, wäre der Weg frei für eine geordnete und organisierte
Pleite. Zypern braucht einen Neuanfang. Island hat bewiesen, dass es
funktionieren kann. Alles andere würde bedeuten, weiter Geld zu
verblasen. Oder greift gar die russische Variante? Das kann nicht im
Sinn der EU sein. Politisch, wirtschaftlich und strategisch nicht.





Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Westfalenpost: Westfalenpost - Kommentar zur Nahost-Reise von Obama Schwäbische Zeitung: Logische Folge - Kommentar
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.03.2013 - 20:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 839817
Anzahl Zeichen: 1574

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hagen



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 146 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Westfalenpost - Kommentar zu Zypern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalenpost (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Westfalenpost: Bundesliga-Manager wird BSW-Generalsekretär: "Merz hat keine Hausmacht mehr" / Oliver Ruhnert wechselt in die Politik und kommt wie der Kanzler aus dem Sauerland ...
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo

Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef

Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt


Weitere Mitteilungen von Westfalenpost


Westfalenpost: Westfalenpost - Kommentar zur Nahost-Reise von Obama ...
Auf den Nahost-Friedensbemühungen von US-Präsident Barack Obama liegt kein Segen. Daran trägt der US-Präsident insofern eine Mitschuld, als er sich in der Region nur selten blicken ließ. Aber es sind auch die Umstände, die außer atmosphärischen Lockerungsübungen keine greifbaren Ergebni

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Rente Sprengstoff BERNHARD HÄNEL ...
Nahezu eine Nullrunde im Westen und im Osten mehr als drei Prozent, das ist schwer vermittelbar. Bei einer Durchschnittsrente von etwa 900 Euro im Westen beträgt die Rentenerhöhung magere 2,25 Euro. 16 Millionen West-Ruheständler ballen die Fäuste. Nicht wenige werden darüber nachdenken, ob

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: NRW-Vorstoß gegen Abgeordnetenbestechung Sauberer Steilpass FLORIAN PFITZNER, DÜSSELDORF ...
Deutschland ist in schlechter Gesellschaft. Mit einem kaum ausreichenden Gesetz zur Korruptionsabwehr bei ihren Mandatsträgern reiht sich die Bundesrepublik in eine illustre Schar von Despotenstaaten ein, während 165 Länder die entsprechenden UN-Vorgaben bereits vor Jahren in ihren nationalen

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Energiegipfel im Kanzleramt Minimale Bewegung ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN ...
Der Energiegipfel im Kanzleramt hat Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) eine derbe Schlappe bereitet. Sein Projekt Strompreisbremse stockt. Vor der Bundestagswahl im Herbst ist nur mit einer minimalen Bewegung der Akteure zu rechnen. Weder die Bundesregierung noch die Bundesländer wollen


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z