Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Amnesty-Bericht/Todesstrafe
ID: 849769
staatlich sanktionierte Töten auf der Welt ein Ende findet. In
zahlreichen Köpfen ist die Vorstellung fest verankert, dass der Tod
eine gerechte Form der Strafe ist. Chinesen und Amerikaner haben in
diesem Punkt die gleichen Ansichten.
Der Kampf gegen die Todesstrafe ist langwierig, aber es lohnt
sich, ihn zu führen. Ebenso wie zahlreiche Verbrechen, die mit dieser
finalen Strafe belegt sind, lastet auf ihr selbst der Makel der
Unmenschlichkeit. Zudem zeigen moderne Analysemethoden wie DNA-Tests,
dass Schuldspruch und Schuld nicht immer zusammenfallen. Das gilt
auch in den Ländern, denen allgemein eine Rechtsstaatlichkeit
zugebilligt wird. Und in der Tat, es gibt Zeichen der Hoffnung. 111
Mitglieder haben sich in der letzten UN-Generalversammlung für ein
Moratorium ausgesprochen, so viele wie noch nie in der alle zwei
Jahre wiederholten Abstimmung. Noch sind 41 Gegenstimmen zu viel,
aber die Richtung stimmt.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 7205-1225
newsroom.stuttgarterzeitung@stz.zgs.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.04.2013 - 21:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 849769
Anzahl Zeichen: 1262
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 155 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Amnesty-Bericht/Todesstrafe"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
neues deutschland: EU-Visazwang: Auf Friedrichs Pfaden ...
Sich alle Türen offen halten und sie anderen vor der Nase zuschlagen, scheint das Leitmotiv von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrichs Migrationspolitik zu sein - wenn seine steten Bemühungen zur Einschränkung von Einwanderung nach Deutschland und EU-Europa überhaupt diese Bezeichnung ver
neues deutschland: Nahost-Experte Tilgner: Die Politik der Interventionen ist gescheitert ...
Der Westen wird sich nach Ansicht von Ulrich Tilgner aus der arabischen Welt zurckziehen. Der langjährige Nahost-Korrespondent begründet im Interview für die Tageszeitung "neues deutschland" (Mittwochausgabe), warum Interventionen im Nahen und Mittleren Osten nicht von Erfolg gekrö
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu deutsch-russische Beziehungen/Putin ...
Das deutsche Verhältnis zu Russland ist abgekühlt. Nichts ist aus der Modernisierungspartnerschaft geworden, die dem ehemaligen Außenminister Frank-Walter Steinmeier vorschwebte. Russland, so lautete dessen Plan, sollte bei der Modernisierung der maroden Infrastruktur und Verwaltung geholfen w
Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel von Reinhard Zweigler zum Putin-Besuch ...
Von Damen, die mit nackter Haut gegen den "Diktator Putin" demonstrierten, hat sich Russlands Präsident gestern in Hannover ebenso wenig beeindrucken lassen wie von den kritischen Worten der deutschen Kanzlerin. Angela Merkel hat dem Gast aus Moskau höflich, aber bestimmt Vorhaltungen




