WAZ: Pflege im Minutentakt. Kommentar von Wilfried Goebels
ID: 853502
Pfleger aber im Minutentakt von Bett zu Bett hetzen müssen, bleibt
die Zuwendung für den Patienten leicht auf der Strecke.
Krankenkassen, denen der Zahnersatz mehr wert ist als die ambulante
Pflege, haben die Dimension der demografischen Herausforderung nicht
verstanden. Die Gesellschaft altert, der Bedarf an Pflegern wächst.
Die Parole "ambulant vor stationär" ist allerorten präsent, die
Probleme liegen in der Umsetzung. Das Image des Pflegeberufs ist
schlecht, weil die Tätigkeit körperlich und psychisch viel
abverlangt. Die Folge: Pflegekräfte fehlen, der Zeitdruck erhöht
sich. Die Krankenkassen müssen klären, was ihnen die Pflege wert ist.
Unterfinanzierte Pflegedienste - ob privat oder von
Wohlfahrtsverbänden - werden das Leistungsangebot der Pfleger weiter
senken, wenn Kassen die Vergütungssätze nicht anheben. Die Zeche
zahlen Alte und Kranke, die möglichst lange daheim leben wollen. Dass
die Rechnung der Kassen nicht aufgeht, wenn Pflegebedürftige früher
in eine stationäre Einrichtung wechseln müssen, liegt auf der Hand.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.04.2013 - 19:12 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 853502
Anzahl Zeichen: 1384
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 155 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Pflege im Minutentakt. Kommentar von Wilfried Goebels"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zum NSU-Prozess ...
Nachdem das Bundesverfassungsgericht einer Beschwerde gegen die Vergabe der Presseplätze im Münchner NSU-Verfahren stattgegeben hatte, war die Verschiebung des Prozessauftakts die zwangsläufige Konsequenz. Alles andere hätte zu einer Lösung geführt, die unmittelbar vor dem Beginn übers Kn
Arbeit - Bildung - Gesundheit / 3sat beschäftigt sich in "Wissenschaft am Donnerstag" und den Magazinen "nano" und "makro" vor der Bundestagswahl mit drei wichtigen gese ...
ab Donnerstag, 18. April 2013, 20.15 Uhr, 3sat Erstausstrahlungen 2013 ist ein Wahljahr, die Bundestagswahl und Landtagswahlen in Hessen und Bayern stehen noch vor der Tür. 3sat greift in "Wissenschaft am Donnerstag" ab 18. April an drei aufeinanderfolgenden Donnerstagen sowie in
Märkische Oderzeitung: Agenturmeldung der Märkischen Oderzeitung Frankfurt (Oder) Arbeitsminister Baaske zur Frauenquote: "CDU beugt sich dem Druck" ...
Märkische Oderzeitung: Arbeitsminister Baaske zur Frauenquote: "CDU beugt sich dem Druck" Die Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) übermittelt Ihnen eine Nachricht, die wir in unserer Dienstagausgabe veröffentlichen. Sie ist bei Nennung der Quelle zur Verwendung frei. Bran
neues deutschland: NSU-Prozess verschoben: Herr des Verfahrens? ...
Wenn man von jemand sagt, er sei »Herr des Verfahrens«, dann bedeutet das, er habe eine Sache im Griff. Das Oberlandesgericht München hat den Prozess gegen die NSU-Angeklagten jedenfalls nicht im Griff. Es hat eine Zugangsregelung beschlossen, die einen Teil der Journalisten, ausgerechnet der




