RNZ: Bellende Hunde - Kommentar zu Friedrich/Voßkuhle
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derzeit in Andreas Voßkuhle einen sehr machtbewussten Vorsitzenden
mit erstaunlichem Gestaltungswillen. (...) Selten hat sich einer
seiner Vorgänger so offen zum politischen Geschehen geäußert oder gar
- wie im Fall des Ehegattensplittings für Homosexuelle - mit einem
Hintergrundgespräch für die Hauptstadtpresse die Agenda bestimmt,
lange bevor ein Urteil fällt. Dagegen nimmt sich Voßkuhles jüngste
Einlassung nahezu harmlos aus: Er gesteht dem politischen Berlin zu,
hektisch über Konsequenzen aus den Taten von Boston zu diskutieren.
Entschieden werde solle aber mit kühlem Kopf und zeitlichem Abstand.
Wie Friedrich darin eine Verharmlosung des Terrorismus erkennen kann,
bleibt sein Geheimnis. Getroffene Hunde bellen eben.
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Dr. Klaus Welzel
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Datum: 23.04.2013 - 21:02 Uhr
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