neues deutschland: Grüne Wiedergutmachung
ID: 863017
Union, FDP und manch Zeitungsredaktion überschlagen sich schier in
ihrer Ablehnung: »Orgie von Steuerbelastungen«, »Giftcocktail«,
selbst vor der Verarmung der Mittelschicht wird gewarnt. Hat man eine
Revolution verschlafen? Aber nein. Die Grünen haben in ihrem
Wahlprogramm nicht mehr, aber auch nicht weniger beschlossen, als sie
sagen: eine »maßvolle« Umverteilung. Sie schlagen mit ihrem
Steuerkonzept die richtige Richtung ein, wollen aber noch nicht
einmal das Steuerniveau aus den Zeiten Helmut Kohls wieder
herstellen. Die Vorhaben sind lediglich eine zaghafte
Wiedergutmachung des Schadens, den die Partei im Bunde mit der SPD
angerichtet hat. Und Wohlhabende und Reiche führen am Montag
lediglich das klassische Schauspiel auf: Wie tarne ich
Partikularinteressen am besten als Interessen der Allgemeinheit? In
der Tat, es sind nicht nur »Superreiche«, die mehr zum Gemeinwesen
beisteuern sollen, sondern auch besser Verdienende. Wer aber als
Single 8000 Euro im Monat hat, nagt nicht am Hungertuch. Und wird es
auch nicht, wenn er 130 Euro mehr abführen müsste. Zumal ihm das Geld
ebenfalls zu Gute kommt, wenn es in Schulen, Krankenhäuser oder neue
Straßen fließt. Wer hier von unzumutbaren »Belastungen« spricht oder
in Abwandlung der gierigen Manager einen »gierigen Robin Hood« am
Werke sieht, verbreitet Ideologie. Denn es macht einen Unterschied,
ob einer das Geld für sich behält oder viele daran teilhaben lässt.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.04.2013 - 18:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 863017
Anzahl Zeichen: 1761
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 189 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Grüne Wiedergutmachung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
neues deutschland: Glück-lose Aufklärung beim NSU-Prozess ...
Gestern wurden jene Medien ausgelost, die direkt über den in der kommenden Woche beginnenden NSU-Prozess berichten dürfen. Was immer man zu dem neuen Verfahren sagen könnte - man sollte es lassen. Klar ist, dass die 50 auserwählten in- und ausländischen Kollegen eine besondere Verantwortung
Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung: Streit zwischen Universitäten und Fachhochschulen in Brandenburg ...
Vorabmeldung der Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder) Potsdam/Frankfurt/Eberswalde (MOZ) Zwischen den brandenburgischen Universitäten und Fachhochschulen ist nach Informationen der "Märkischen Oderzeitung" in Frankfurt (Oder) ein Streit über die Verteilung der 41,6 Millionen
Sozialethiker Hengsbach wirft Hoeneß "kriminelle Energie" gegen Staat vor / Staat ist laut Hengsbach "kooperative Geisel der privaten Wirtschaft" / "2+Leif" am 29.4.2013 ...
Der Jesuit und Sozialethiker Professor Friedhelm Hengsbach hat dem Präsidenten von Bayern München, Uli Hoeneß, im Zusammenhang mit dessen Selbstanzeige zur Steuerhinterziehung schwere Vorwürfe gemacht. Im SWR-Polittalk "2+Leif" erklärte Hengsbach am Montag: "Das eine ist siche
neues deutschland: Linke schlägt Lohnoffensive vor: Zehn Prozent Plus bis 2017 / Fünf-Punkte-Programm verlangt unter anderem doppelten Beitrag zur Sozialversicherung von Firmen, die prekär arbeiten ...
Mit einer "Lohnoffensive 2017" will die Linkspartei eine Kehrtwende in der Gehaltspolitik einleiten. Man wolle die Bundesrepublik "vom Lohndrücker zum Lohnerhöhungs-Europameister" machen, heißt es in einem der Tageszeitung "neues deutschland" vorliegenden Eckpunkt




