Mitteldeutsche Zeitung: zu Hochschulprotesten in Sachsen-Anhalt
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Universitäten speist sich aus drei Quellen. Zum einen ist die
Enttäuschung groß, dass die Regierung nicht mehr dazu steht,
Wissenschaft und Bildung eine Priorität einzuräumen. Hinzu kommt der
Ärger über die Höhe der erwarteten Einsparungen. Und nicht zuletzt
sind die Menschen entsetzt über den Stil, wie die anerkannte
Wissenschaftsministerin Wolff abgesetzt wurde. Dieser Protest lässt
sich nicht so einfach aussitzen oder mit lockeren Sprüchen abtun.
Der Landesregierung bleibt nicht viel Zeit, um am Beispiel
Hochschulen zu zeigen, wie ernst die Proteste genommen werden und wie
groß der Wille ist, bei allem Sparzwang eine akzeptable Lösung zu
finden.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 30.04.2013 - 19:25 Uhr
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