Ohoven: Bundesregierung muss Strompreisexplosion stoppen
ID: 870372
Bundestags-Anhörung zur erfolgreichen Strom-Petition des Mittelstands
Für die erfolgreiche Petition hatte der BVMW in kurzer Zeit die erforderlichen 50.000 Unterschriften bei Betrieben und Bürgern gesammelt. Die Petition fordert Bundestag und Bundesregierung auf, Strom für alle Verbraucher bezahlbar und nachhaltig zu machen. Dazu müsse der staatliche Anteil am Strompreis gesenkt werden, so Ohoven. ?Der Endverbraucher in Deutschland zahlt heute im Schnitt 50,4 Prozent für Steuern, Abgaben und Umlagen.? Die deutschen Unternehmen zahlen im Schnitt bis zu 20 Prozent mehr für Strom als ihre europäischen Mitbewerber, im Vergleich zu den USA sind es sogar bis zu 60 Prozent mehr.
Der Mittelstandspräsident wies darauf hin, dass der Versorgeranteil, also die Kosten für Erzeugung, Transport und Vertrieb des Stroms, relativ konstant geblieben sind. ?Dagegen sind die Steuern und Abgaben für Endverbraucher in den vergangenen 15 Jahren um rund 242 Prozent gestiegen. Allein die Stromsteuer belastet die deutsche Wirtschaft mit mehr als sechs Milliarden Euro jährlich.?
Ohoven plädierte bei der Bundestags-Anhörung für eine dezentralere Energieversorgung. ?Eine möglichst verbrauchernahe Stromerzeugung verringert die Abhängigkeit von den Energiekonzernen und reduziert die Kosten für den Netzausbau.? Er warnte zugleich vor einer Sozialisierung der Kosten. Es gehe nicht an, dass auch noch die Risiken für den Offshore-Ausbau in der Nordsee auf die Verbraucher abgewälzt werden.
?Strom muss für Wirtschaft und Privatverbraucher bezahlbar bleiben?, betonte Ohoven. Nur so könne die Energiewende gelingen. Er appellierte bei der Anhörung an Bundestag und Bundesregierung, die staatlichen Lasten am Strompreis zu reduzieren. ?Lassen Sie uns gemeinsam die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstandes sichern.?
Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/2ox1ld
Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/wirtschaft/ohoven-bundesregierung-muss-strompreisexplosion-stoppen-12800
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
-
BVMW
Eberhard Vogt
Leipziger Platz 15
10117 Berlin
presse(at)bvmw.de
-
http://shortpr.com/2ox1ld
Datum: 13.05.2013 - 14:38 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 870372
Anzahl Zeichen: 2966
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Eberhard Vogt
Stadt:
Berlin
Telefon: -
Kategorie:
Finanzwesen
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 386 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ohoven: Bundesregierung muss Strompreisexplosion stoppen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BVMW (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
So kann es nicht weitergehen: In seiner letzten Zusammenkunft des Jahres hat der Beirat Gesundheit des Bundesverbandes Der Mittelstand. BVMW nochmal eine maßgebliche Reform des deutschen Gesundheitssystems gefordert. "Die generellen Strukturprobleme unseres Gesundheitsbereichs sind durch die
BVMW: Vorschlag der Bundesregierung bremst den Ausbau der Erneuerbaren und nicht die Energiekosten ...
Die Bundesregierung hat die lang erwartete Formulierungshilfe für einen Gesetzentwurf zur Einführung einer Strompreisbremse vorgelegt. Für den Mittelstand enthält der Entwurf zahlreiche Hindernisse - sowohl im Hinblick auf schnelle Entlastungen als auch auf die Investitionskulisse beim Ausbau
Zum Tag des Lesens: Bildungsallianz fordert eine nationale Bildungsinitiative für Deutschland ...
Es ist wieder so weit: Hunderttausende Menschen im gesamten Bundesgebiet beteiligen sich am "Tag des Lesens" (18. November). Millionen Bücher werden verschenkt oder mit Leseempfehlung getauscht, regionale Bildungsinitiativen veranstalten zahlreiche Leseevents. "Doch trotz dieser en
Weitere Mitteilungen von BVMW
Kindermann ist in Eibelstadt angekommen ...
(NL/3514212956) Für Kindermann, einem der führenden Anbieter für Konferenz- und Medientechnik, beginnt ein neues Kapitel in der Firmengeschichte. Mehr als 60 Jahre war das Unternehmen in Ochsenfurt ansässig, nun wurde das neue Firmengebäude in Eibelstadt bezogen. Am 3. Mai wurde die Einweihung
Soziale Balance in bayerischen Städten ist gefährdet ...
VdW Bayern fordert Kurskorrektur in der Wohnungspolitik München (13.05.2013) - Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) warnt vor einem weiteren Rückgang an bezahlbaren Wohnungen. Vorstand Xaver Kroner fordert anlässlich der Jahres-Pressekonferenz ein deutliches Umschwenken i
DAX: Wo liegt nun das erste Korrekturziel? ...
Der Index ging nur knapp über Vortagesniveau bei 8.278 Punkte aus dem Handel. Für die Bullen war es erneut ein positiver Tag, aber der DAX zeigte erste Tendenzen von Schwäche. Von einem starken Verkaufssignal sind wir aber noch weit entfernt, aber ein paar schwächere Tage wären jetzt nicht unge
DJV nennt Springer-Sparpläne unverantwortlich und überzogen ...
Berlin, 13.05.2013 - Der Deutsche Journalisten-Verband hat die am Wochenende bekannt gewordenen Sparpläne des Axel Springer-Konzerns als "unverantwortlich und überzogen" kritisiert. Wie der Spiegel berichtete, will Springer bei den Boulevardzeitungen Bild, Bild am Sonntag und B.Z. 20 M




